Hans von Falkenberg, Amtmann zu Spangenbergh, Johannes Kyel, Rentschreiber, Heintz Rode, Herman Moller, Heintz Bartel, Jocoff Megbach, Henne Rode ...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 24, 411
Urk. 24, A II, Kloster Germerode
Urk. 24 Kloster Germerode - [ehemals: A II]
Kloster Germerode - [ehemals: A II] >> 1500-1524
1512 November 16
Ausfert. auf Papier (Kerbzettel) mit aufgedrücktem, wenig deutl. Siegel unter Papierdecke. Rückw. gleichzeit. Rubrum.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Dinstags noch s. Martins deß heilgen bischoffs tag.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hans von Falkenberg, Amtmann zu Spangenbergh, Johannes Kyel, Rentschreiber, Heintz Rode, Herman Moller, Heintz Bartel, Jocoff Megbach, Henne Rode und Reinhart Roes, Bürgermeister und Schöffen daselbst, bekunden, daß sie heute die Irrungen zwischen den Jungfrauen zu Germerade einerseits und Hans Fischbach zu Herlefelde wegen dessen Lohnforderung andererseits dahin verglichen haben, daß die Jungfrauen an Fischbach, solange er lebt, jährlich auf Michaelis 4 Malter Roggen Eschw. M. geben, abzuholen in Germerade. Fischbach hat darauf in die Hand des gen. Amtmanns sich damit zufrieden erklärt. Der Spruch wird auf Kerbzettel doppelt ausgefertigt.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der gen. Amtmann, zugleich für die anderen Aussteller.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hans von Falkenberg, Amtmann zu Spangenbergh, Johannes Kyel, Rentschreiber, Heintz Rode, Herman Moller, Heintz Bartel, Jocoff Megbach, Henne Rode und Reinhart Roes, Bürgermeister und Schöffen daselbst, bekunden, daß sie heute die Irrungen zwischen den Jungfrauen zu Germerade einerseits und Hans Fischbach zu Herlefelde wegen dessen Lohnforderung andererseits dahin verglichen haben, daß die Jungfrauen an Fischbach, solange er lebt, jährlich auf Michaelis 4 Malter Roggen Eschw. M. geben, abzuholen in Germerade. Fischbach hat darauf in die Hand des gen. Amtmanns sich damit zufrieden erklärt. Der Spruch wird auf Kerbzettel doppelt ausgefertigt.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der gen. Amtmann, zugleich für die anderen Aussteller.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ