Fruchtbare deutsch-französische Zusammenarbeit im oberrheinischen Grenzgebiet
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D611005/503
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1961 >> Juli
8. Juli 1961
(O-Ton) Pierre Pflimlin, Oberbürgermeister von Straßburg, begrüßt die Teilnehmer der baden-württembergischen Landespressekonferenz: Die Politik der Einigung Europas hat die Voraussetzung geschaffen für den wirtschaftlichen Aufstieg - auf beiden Seiten des Rheins / Die wirtschaftliche Aufgabe Straßburgs / Der Straßburger Rheinhafen steht innerhalb Frankreichs an sechster Stelle / Die kulturelle Aufgabe Straßburgs / Goethe, Metternich und Napoleon waren Studenten der Universität Straßburg / Die europäische Sendung Straßburgs / Straßburg ist Sitz des Europarates und Tagungsort des Europäischen Parlaments / Die Europa-Afrika-Konferenz / In der Straßburger Bevölkerung ist das Bewußtsein europäischer Verantwortung tief verwurzelt / Der frühere Zankapfel Straßburg ist nunmehr villeicht berufen zum Bindeglied zwischen Frankreich und Deutschland, für Europa / (8'56)
(O-Ton) Anton Dichtel, CDU, Regierungspräsident von Südbaden: Dank an Herrn Pflimlin für sein Erscheinen trotz Zeitnot / Erinnerung an Begegnungen anläßlich der Einweihung der Europabrücke und einer kleineren Brücke / Zeichen für einen Brückenschlag zwischen Frankreich und Deutschland / Die beiden Länder haben sich viel Leid zugefügt, die beiden Gebiete gehören zusammen (sic!) / Freunde werden sich bei Differenzen zu einer offenen Aussprache finden / Die Delegation ist neidlos beeindruckt von der Kultur und der wirtschaftlichen Entwicklung / Hoffnung, dass beide Seiten von der auf französischem Gebiet errichteten Raffinerie profitieren / "Die endgültige Regelung möge sich für Straßburg entscheiden" (enthält eine Anspielung; auf das sich vereinende Europa?) / (4'26)
(O-Ton) N.N., Vertreter der Landespressekonferenz (?): Bedauert, die Gastgeber nicht auf Französisch begrüßen zu können / Man lernt ein Land nur dann kennen, wenn man seine Sprache kennt / Das Elsass, Grenzgebiet, lange Zeit in der Auseinandersetzung zwischen den Völkern, hat sich entschlossen, französisch zu sein / Carlo Schmid: ein Land wird erst dann zur Nation, wenn es den Willen hat, eine zu sein / Dank für die Ehre des Besuchs und Wunsch weiterer guter Entwicklung / (0'57)
(O-Ton) Anton Dichtel, CDU, Regierungspräsident von Südbaden: Dank an Herrn Pflimlin für sein Erscheinen trotz Zeitnot / Erinnerung an Begegnungen anläßlich der Einweihung der Europabrücke und einer kleineren Brücke / Zeichen für einen Brückenschlag zwischen Frankreich und Deutschland / Die beiden Länder haben sich viel Leid zugefügt, die beiden Gebiete gehören zusammen (sic!) / Freunde werden sich bei Differenzen zu einer offenen Aussprache finden / Die Delegation ist neidlos beeindruckt von der Kultur und der wirtschaftlichen Entwicklung / Hoffnung, dass beide Seiten von der auf französischem Gebiet errichteten Raffinerie profitieren / "Die endgültige Regelung möge sich für Straßburg entscheiden" (enthält eine Anspielung; auf das sich vereinende Europa?) / (4'26)
(O-Ton) N.N., Vertreter der Landespressekonferenz (?): Bedauert, die Gastgeber nicht auf Französisch begrüßen zu können / Man lernt ein Land nur dann kennen, wenn man seine Sprache kennt / Das Elsass, Grenzgebiet, lange Zeit in der Auseinandersetzung zwischen den Völkern, hat sich entschlossen, französisch zu sein / Carlo Schmid: ein Land wird erst dann zur Nation, wenn es den Willen hat, eine zu sein / Dank für die Ehre des Besuchs und Wunsch weiterer guter Entwicklung / (0'57)
0:16:13; 0'16
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Elsass [F]
Europa
Frankreich [F]
Straßburg (Strasbourg), Dép. Bas-Rhin [F]; Geistliches Gericht
BRD
Grenze: deutsch-französisches Grenzgebiet
Konferenz: Europa-Afrika-Konferenz 1961
Völkerverständigung: Kulturaustausch
Wirtschaft
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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