Strafverfahren gegen den Militärinvaliden Otto Bauer, den Mechaniker Erich Fiedler und neun andere Arbeiter wegen der Ermordung des Oberstleutnants im Kriegsministerium v. Klüber am 02. März 1919 im Rahmen revolutionärer Aktionen nach der Besetzung der Stadt Halle (Saale) durch das Landesjägerkorps zur Unterdrückung eines Generalstreiks, Bd. 5
Vollständigen Titel anzeigen
I. HA Rep. 84a, Nr. 51058
I. HA Rep. 84a Justizministerium
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 >> 04.03.05.01 Novemberrevolution >> 04.03.05.01.03 Einzelfälle
Nov. 1920 - Dez. 1921
Enthält u. a.:
- Beschwerde des Arbeiters Stephan Thaler über das Urteil, Nov. 1920
- Zurückweisung der Beschwerde durch das Oberlandesgericht Naumburg (S.), Jan. 1921
- Beschwerde Fiedlers wegen der Verzögerung seines Antrags auf Wiederaufnahme des Verfahrens, Nov. 1920
- Ablehnung einer Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Kyritz durch das Landgericht Halle, Nov. 1920
- Zurückweisung der Beschwerde Rädels und Thalers gegen die Ablehnung einer Wiederaufnahme des Verfahrens durch das Oberlandesgericht Naumburg, Jan. 1921
- Zurückweisung der Beschwerde Rädels gegen diesen Beschluß, März 1921
- Zurückweisung des Antrags Bauers auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Beschwerdeschrift durch das Oberlandesgericht Naumburg (S.), Apr. 1921
- Gewaltsame Befreiung des Schlossers Max Jungmann aus der Haft, März 1921
- Verteilung der ausgesetzten Belohnung für die Ermittlung der Schuldigen am Tode v. Klübers, Apr. - Mai 1921.
- Beschwerde des Arbeiters Stephan Thaler über das Urteil, Nov. 1920
- Zurückweisung der Beschwerde durch das Oberlandesgericht Naumburg (S.), Jan. 1921
- Beschwerde Fiedlers wegen der Verzögerung seines Antrags auf Wiederaufnahme des Verfahrens, Nov. 1920
- Ablehnung einer Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Kyritz durch das Landgericht Halle, Nov. 1920
- Zurückweisung der Beschwerde Rädels und Thalers gegen die Ablehnung einer Wiederaufnahme des Verfahrens durch das Oberlandesgericht Naumburg, Jan. 1921
- Zurückweisung der Beschwerde Rädels gegen diesen Beschluß, März 1921
- Zurückweisung des Antrags Bauers auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Beschwerdeschrift durch das Oberlandesgericht Naumburg (S.), Apr. 1921
- Gewaltsame Befreiung des Schlossers Max Jungmann aus der Haft, März 1921
- Verteilung der ausgesetzten Belohnung für die Ermittlung der Schuldigen am Tode v. Klübers, Apr. - Mai 1921.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:37 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 (Tektonik)
- Justiz (Tektonik)
- Justizverwaltung und Rechtspflege (Tektonik)
- Justizministerium (Bestand)
- 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) (Gliederung)
- 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) (Gliederung)
- 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 (Gliederung)
- 04.03.05.01 Novemberrevolution (Gliederung)
- 04.03.05.01.03 Einzelfälle (Gliederung)