Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Kurfürst Philipp von der Pfalz belehnt Eberhard Vetzer von Geispitzheim (Geispeltzheim) mit Burglehen zu Alzey, Oppenheim und Gau-Odernheim. Als j...
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1461-1480
1477 Juli 18, Oppenheim
Ausfertigung (deutsch), Pergament (16,5-17,3 x 28,2 cm), rundes, rotes Wachssiegel in brauner Siegelkapsel, an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Oppenheim vff fritag nach Divisionis Apostolorum anno domini Mo CCCCo LXX [millesimo quadringentesimo septuagesimo] septimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz belehnt Eberhard Vetzer von Geispitzheim (Geispeltzheim) mit Burglehen zu Alzey, Oppenheim und Gau-Odernheim. Als jährliche Gülten fallen von dem Burglehen zu Alzey (Altzey) 10½ Malter Korn zu Freimersheim (Freymerßheim) an. Von dem Burglehen zu Oppenheim fallen 20 Malter Korn und ein Fuder Weingeld aus des Kaisers Kelter zu Nierstein (Nirstein) sowie zwei Fuder Wein von den sechs Fudern aus den gemeinschaftlichen Keltern der Ganerben an und von dem Burglehen zu Gau-Odernheim (Odernheim) 10 Gulden auf die Juden zu Gau-Odernheim (Odernheim) und die Babenmühle zu Bechtolsheim (Bechtolßheim), sodann eine Gülte von 25 Malter Korn und einen Fuder Wein aus dem Zehnten zu Abenheim, die der verstorbene Volkmar von Wachenheim, genannt Schott [Scholt vgl. B 15 Nr. 267; Nr. 301], als Oppenheimer Burglehen innehatte.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) Pfälzischer lehenbrieff über 10½ malter korn zu freymersheim Item 20 malter korn sodan ein fuder wein an des kaysers kälter zu nierstein fallendt Item denen von geispesheim ertheilet anno 1477 (2) Rep: A schubl. 13 fasc: 6 nro 6 (3) 1477
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Abenheim (Stadt Worms, Rheinland-Pfalz) (2) Alzey (Altzey) (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (3) Bechtholsheim (Bechtolßheim) (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (4) Freimersheim (Freymerßheim) (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (5) Gau-Odernheim (Odernheim) (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (6) Nierstein (Nirstein) (LKr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) (7) Oppenheim (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) Personen: (1) Philipp der Aufrichtige, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) Geispitzheim (Geispeltzheim), Eberhard Vetzer von (3) Babenmüller (4) † Wachenheim, Volkmar von, genannt Schott
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Oppenheim
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Pfalzgrafschaft bei Rhein:Kurfürsten:Philipp
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Vetzer v. Geispitzheim:Eberhard
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Gau-Odernheim, Burg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Lehnseid
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: A:Lehnsbrief
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Burglehen
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Judennutzung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Gülte
Bezug zu: HStAD, B 15 Nr. 250, B 15 Nr. 267 und B 15 Nr. 301
Burglehen
1477 Juli 18. Oppenheim Philipp Pfalzgraf u. Kurfürst belehnt Eberhart Vetzer von Geispelzheim mit ben. Burglehen zu Alzey, Oppenheim u. Odernheim (wie 1450 März 2.) Siegler: Aussteller Orig. Perg. S. hängt. (2) Urkunden No 389. (3) v. Dalberg
Judaica 389: Kurfürst Philipp v. d. Pfalz bekundet, daß er dem Eberhard Vetzer v. Geispitzheim eine jährliche Gülte von 10 Gulden auf den Juden zu [Gau-]Odernheim als Odernheimer Burglehen sowie andere gen. Lehen verliehen habe, worüber er den Lehnseid leistet. - Datierung: Oppenheim 1477 Juli 18 - Originaldatierung: Freitag nach Divisionis Apostolorum - Formalbeschreibung: Pergament, Ausfertigung
#Kurpfalzurkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.