AUSSTELLER: Großherzoglich badische Hoflieferanten Stollwerck (Peter Joseph, Heinrich Ludwig, Carl).
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Nr. 850
R 7532.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Baden, Sammlung 1995: Dedikationen
Baden, Sammlung 1995: Dedikationen >> 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise >> 2.9. Andere oder unbekannte Anlässe
18.01.1896
ANLASS: 25jähriges Bestehen des Deutschen Reiches (Reichsgründung 18. 1. 1871).
ADRESSE: Karton, 1 Bl., Hs. farbig verziert, 52,5 x 33,5 cm. Kalligraphischer Huldigungstext in geschnörkelter Fraktur, schwarz, dabei alle Anfangsbuchstaben rot verziert. Doppelzeilige größerformatige Anrede in roten Buchstaben, dabei Großbuchstaben in Gold. Text oben und unten gerahmt: oben ein Portikus oder Rundbogenfenster ; unter dessen Scheitelpunkt auf einer Bandschleife das Datum der Reichsgründung. Darunter in einem überkrönten, von Lorbeerzweigen umgebenen neo-barocken Medaillon ein badisches Wappen (umgekehrte Farben), mit Greifen und Orden im Zelt. Links eine geflügelte männliche Allegorie sitzend in Rüstung mit Fanfare und Lorbeerkranz; rechts eine geflügelte weibliche Allegorie mit Palmzweig und Lorbeerkranz. Oben links und rechts oberhalb der Rundbogen je ein Lorbeerkranz mit den Jubiläumsdaten. Links unterhalb eines Architravs ein Portikus mit einem Ausblick auf das Straßburger Münster; darunter ein Schriftband mit dem Datum der Einnahme Straßburgs. Der Torbogen ist von Lorbeergirlanden geschmückt, auf dessen Schleifen die Namen der Schlachten des XIV. (badischen) Armeekorps stehen. Unter dem Torbogen eine Schleife mit anhängendem Lorbeerkranz, in dessen Füllung ein goldener Dreieckschild mit aufgelegtem schwarzem Adler, roten Waffen und Kaiserkrone.
KÜNSTLER: Tony Avenarius, Köln.
TEXT: Würdigung des Großherzogs als Heerführer, Ratgeber der Fürsten und dreier deutscher Kaiser, Förderer von Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Mitbegründer des Kaiserreichs.
ADRESSE: Karton, 1 Bl., Hs. farbig verziert, 52,5 x 33,5 cm. Kalligraphischer Huldigungstext in geschnörkelter Fraktur, schwarz, dabei alle Anfangsbuchstaben rot verziert. Doppelzeilige größerformatige Anrede in roten Buchstaben, dabei Großbuchstaben in Gold. Text oben und unten gerahmt: oben ein Portikus oder Rundbogenfenster ; unter dessen Scheitelpunkt auf einer Bandschleife das Datum der Reichsgründung. Darunter in einem überkrönten, von Lorbeerzweigen umgebenen neo-barocken Medaillon ein badisches Wappen (umgekehrte Farben), mit Greifen und Orden im Zelt. Links eine geflügelte männliche Allegorie sitzend in Rüstung mit Fanfare und Lorbeerkranz; rechts eine geflügelte weibliche Allegorie mit Palmzweig und Lorbeerkranz. Oben links und rechts oberhalb der Rundbogen je ein Lorbeerkranz mit den Jubiläumsdaten. Links unterhalb eines Architravs ein Portikus mit einem Ausblick auf das Straßburger Münster; darunter ein Schriftband mit dem Datum der Einnahme Straßburgs. Der Torbogen ist von Lorbeergirlanden geschmückt, auf dessen Schleifen die Namen der Schlachten des XIV. (badischen) Armeekorps stehen. Unter dem Torbogen eine Schleife mit anhängendem Lorbeerkranz, in dessen Füllung ein goldener Dreieckschild mit aufgelegtem schwarzem Adler, roten Waffen und Kaiserkrone.
KÜNSTLER: Tony Avenarius, Köln.
TEXT: Würdigung des Großherzogs als Heerführer, Ratgeber der Fürsten und dreier deutscher Kaiser, Förderer von Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Mitbegründer des Kaiserreichs.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:01 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Dynastie und Regierung (Tektonik)
- Großherzogliches Haus (Tektonik)
- Dedikationen (Tektonik)
- Baden, Sammlung 1995: Dedikationen (Bestand)
- 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise (Gliederung)
- 2.9. Andere oder unbekannte Anlässe (Gliederung)