Ebf Heinrich von Köln urkundet, daß er Kloster Gehrden sechs Hufen Land in Luthardessen geschenkt habe, die Ulrich von Westheim von Johannes von Padberg als Lehen erhalten hat, der das Land zuvor für 52 Mark vom Erzbistum Köln gekauft hatte. Das Siegel des Ausstellers wird angekündigt, Zeugen werden benannt. Acta sunt hec anno domini M CC XXX, pontificatus nostri anno V.
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Ebf Heinrich von Köln urkundet, daß er Kloster Gehrden sechs Hufen Land in Luthardessen geschenkt habe, die Ulrich von Westheim von Johannes von Padberg als Lehen erhalten hat, der das Land zuvor für 52 Mark vom Erzbistum Köln gekauft hatte. Das Siegel des Ausstellers wird angekündigt, Zeugen werden benannt. Acta sunt hec anno domini M CC XXX, pontificatus nostri anno V.
B 603u, 8 - a fol.9
B 603u Kloster Gehrden - Urkunden
Kloster Gehrden - Urkunden
1230
Papier
Überlieferungsart: Abschrift 19.Jh.
Überlieferungskommentar: Textwiedergabe nach dem Gehrdener Kopiar fol. 18v-19r
Überlieferungskommentar: Textwiedergabe nach dem Gehrdener Kopiar fol. 18v-19r
Urkunde
Regest: WUB 4 Nr. 190
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Gehrden (z.T. Dep.) (Tektonik)
- Kloster Gehrden / Urkunden (z.T. Dep.) (Bestand)