Mitsprache der Grafen Johann Friedrich und Ludwig Friedrich Karl in den Angelegenheiten der Grafen von Castell wegen der Mitvormundschaft über den Grafen Friedrich Ludwig Carl Christian von Castell-Rüdenhausen.
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 1 Bü 10316
Kasten 71 Fach 6
Vorläufige Signatur: Oe 1 Bü 10316
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 1 Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien
Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien >> 2. Akten >> 2.8 Beziehungen zu Auswärtigen >> 2.8.4 Angelegenheiten reichsgräflicher und -freiherrlicher Häuser und deren Beziehungen zu Hohenlohe >> 2.8.4.1 Castell
(1739, 1743-1744) 1750-1766, o.D. [zwischen 1745 u. 1749 bzw. 1765]
Enthält u.a.: Gutachten der Vormundschafts- u. Konsistorialräte von Castell-Rüdenhausen über verschiedene Angelegenheiten als Entscheidungsgrundlage für die Grafen Johann Friedrich u. Ludwig Friedrich Karl von Hohenlohe-Öhringen, 1764 bzw. 1763; Gutachten der hessischen Universität Gießen über den Verdacht der Unterschlagung gegen den gemeinsamen Hofrat der Grafen von Castell Maier, 1755; Auszug aus der Abschlussrechnung des Amtsverwesers von Rüdenhausen, Rumpach, 1757; Schreiben des Grafen Ludwig Friedrich von Castell-Rehweiler an die Grafen Johann Friedrich u. Ludwig Friedrich Karl von Hohenlohe-Öhringen wegen der Aufkündigung eines ihm im Namen der Vormundschaft gewährten Darlehens, 1765; Schreiben der Regierung von Hohenlohe-Öhringen an die Vormundschaftsräte von Castell-Rüdenhausen mit Entscheidungen über verschiedene der Vormundschaft unterbreitete Angelegenheiten, u.a. über den Verkauf des bisherigen Pfarrhauses in Burghaslach, 1764; Protokoll einer Sitzung des Grafen Ludwig Friedrich Karl mit Räten von Castell-Rüdenhausen über Entscheidungen in verschiedenen Angelegenheiten, u.a. über die Besetzung der Amtmannsstelle in Burghaslach u. die Besoldung des Pfarrers in Rüdenhausen, 1765; Bittschrift im Namen aller Einwohner von Castell-Rüdenhausen an die Grafen Johann Friedrich u. Ludwig Friedrich Karl um Beendigung der Reisen u. baldigen Antritt der Herrschaft des Grafen Friedrich Ludwig Carl Christian, 1764; Schreiben der Vormundschaftsräte von Castell-Rüdenhausen an die Regierung von Hohenlohe-Öhringen wegen des baufälligen Zustands von Schloss Burghaslach, 1752
Enthält auch: Schreiben des Grafen Johann Friedrich von Castell-Rüdenhausen an seinen Schwiegervater, den Grafen Johann Friedrich von Hohenlohe-Öhringen, wegen der Weigerung des Grafen Ludwig Friedrich von Castell-Rehweiler, den Ehevertrag zwischen ihm u. der Gräfin Eleonore Christiane von Hohenlohe-Öhringen zu genehmigen, 1743; Letzter Wille des Grafen Friedrich Ludwig von Castell-Rüdenhausen, o.D. [1745-1749]; Bericht des Verwesers der Pfarrei von Obereisesheim über eine Frau aus der Gemeinde, die 1764 zeitweilig Erscheinungen des Teufels zu haben glaubte, o.D. [1765]; Bericht des Pfarrers von Eichfeld über eine Frau aus der Gemeinde, die von Gespenstererscheinungen berichtet, 1755.
Enthält auch: Schreiben des Grafen Johann Friedrich von Castell-Rüdenhausen an seinen Schwiegervater, den Grafen Johann Friedrich von Hohenlohe-Öhringen, wegen der Weigerung des Grafen Ludwig Friedrich von Castell-Rehweiler, den Ehevertrag zwischen ihm u. der Gräfin Eleonore Christiane von Hohenlohe-Öhringen zu genehmigen, 1743; Letzter Wille des Grafen Friedrich Ludwig von Castell-Rüdenhausen, o.D. [1745-1749]; Bericht des Verwesers der Pfarrei von Obereisesheim über eine Frau aus der Gemeinde, die 1764 zeitweilig Erscheinungen des Teufels zu haben glaubte, o.D. [1765]; Bericht des Pfarrers von Eichfeld über eine Frau aus der Gemeinde, die von Gespenstererscheinungen berichtet, 1755.
Regierung Öhringen
1 Fasz.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:22 MEZ
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