Friedhof Kalk (Bestand)
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Best. 755
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Einleitung
Mit der Eingemeindung von Kalk und Vingst am 1. April 1910 übernahm Köln auch die Friedhöfe dieser Vororte, nämlich den alten Friedhof Kalk, Kapellenstr., den neuen Friedhof Kalk und den Friedhof Vingst. Der alte Friedhof Kalk war allerdings schon seit dem 1. November 1904 für alle Beerdigungen in Reihengräbern geschlossen. Der neue Friedhof Kalk erhielt nach der Eingemeindung eine eigene Verwaltung. Leiter wurde der Friedhofsverwalter Ernst Martini, der auch schon vor der Eingemeindung diesen Friedhof beaufsichtigt hatte.
Mit der Reorganisation der Friedhofsverwaltung von 1917 wurde Kalk ein städtischer Hauptfriedhof, zuständig für den Beerdigungsbezirk V. Dieser Bezirk deckte sich ungefähr mit dem Gebiet von Kalk, Vingst und der Bürgermeisterei Merheim, mit Ausnahme der nördlichen Orte Dünnwald, Flittard und Stammheim, die dem VI. Beerdigungsbezirk mit dem Hauptfriedhof Mülheim zugeschlagen wurde. Damit unterstanden der Friedhofsverwaltung Kalk neben den Friedhöfen alter und neuer Friedhof Kalk und Vingst die Begräbnisplätze der Vororte Brück, Dellbrück, Holweide, Merheim rechtsrheinisch und Rath-Heumar (zu drei Fünftel). Diese Friedhöfe wurden von einzelnen Friedhofsaufsehern beaufsichtigt. Von diesem Personenkreis abgesehen bestand die Verwaltung des Friedhofs Kalk aus dem Friedhofsverwalter (ab 1917: Friedhofsinspektor) und 12 Mitarbeitern (Stand: 1913). Nach dem alten Friedhof Kalk wurden auch die Friedhöfe Merheim (ab 1915) und Vingst (ab 1918) für Beerdigungen in Reihengräbern geschlossen.
Mit der Organisationsänderung von 1934 und der Zusammenlegung von Garten- und Friedhofsamt wurde der Gartenbezirk VIII mit der Verwaltung des Friedhofs Kalk vereinigt. Leiter wurde ein Mitarbeiter des früheren Gartenamts, Gartenbauoberinspektor Otto Heinrich.
Im Jahr 1949 wurde der Gartenbezirk von der Friedhofsverwaltung wieder abgezogen und in den das gesamte rechtsrheinische Stadtgebiet umfassenden Gartenbezirk Ost eingegliedert. Mit der Reorganisation der Friedhofsverwaltung zum 17. Januar 1983 wurde die Verwaltungsstelle beim Friedhof Kalk aufgelöst und dieser Friedhof wie die ihm bisher unterstellten Friedhöfe vom Hauptfriedhof Mülheim, Frankfurter Str. 297 verwaltet.
Die Akten belegen recht einrücklich die in den 30er Jahren bestandene gemeinsame Verwaltung der Gartenbaubezirke und Hauptfriedhöfe. Die Akten wurden unter Nr. 1009 akzessioniert.
Die Beerdigungsregister wurden am 30. Juli 1987 von mir im Verwaltungsgebäude des Friedhofs Mülheim, Frankfurter Straße übernommen.
Sie wurden unter Nr. 1011 akzessioniert. Sie waren nach der Auflösung der Verwaltung Friedhof Kalk zuständigkeitshalber nach Mülheim abgegeben worden. Sie werden jetzt aber entsprechend ihrer Provenienz wieder dem Bestand Friedhof Kalk zugeordnet. Die Verbindung mit Mülheim wird durch Hinzusetzen der Acc. Nr. 1011 sichergestellt. Die vom Friedhofsamt 1956 veranlaßten Mirkofilme der Register der Eigengräber wurden, soweit sie die der ehemaligen Verwaltung Kalk unterstellten Friedhöfe betreffen, dem vorliegenden Bestand zugeordnet.
Mit der Eingemeindung von Kalk und Vingst am 1. April 1910 übernahm Köln auch die Friedhöfe dieser Vororte, nämlich den alten Friedhof Kalk, Kapellenstr., den neuen Friedhof Kalk und den Friedhof Vingst. Der alte Friedhof Kalk war allerdings schon seit dem 1. November 1904 für alle Beerdigungen in Reihengräbern geschlossen. Der neue Friedhof Kalk erhielt nach der Eingemeindung eine eigene Verwaltung. Leiter wurde der Friedhofsverwalter Ernst Martini, der auch schon vor der Eingemeindung diesen Friedhof beaufsichtigt hatte.
Mit der Reorganisation der Friedhofsverwaltung von 1917 wurde Kalk ein städtischer Hauptfriedhof, zuständig für den Beerdigungsbezirk V. Dieser Bezirk deckte sich ungefähr mit dem Gebiet von Kalk, Vingst und der Bürgermeisterei Merheim, mit Ausnahme der nördlichen Orte Dünnwald, Flittard und Stammheim, die dem VI. Beerdigungsbezirk mit dem Hauptfriedhof Mülheim zugeschlagen wurde. Damit unterstanden der Friedhofsverwaltung Kalk neben den Friedhöfen alter und neuer Friedhof Kalk und Vingst die Begräbnisplätze der Vororte Brück, Dellbrück, Holweide, Merheim rechtsrheinisch und Rath-Heumar (zu drei Fünftel). Diese Friedhöfe wurden von einzelnen Friedhofsaufsehern beaufsichtigt. Von diesem Personenkreis abgesehen bestand die Verwaltung des Friedhofs Kalk aus dem Friedhofsverwalter (ab 1917: Friedhofsinspektor) und 12 Mitarbeitern (Stand: 1913). Nach dem alten Friedhof Kalk wurden auch die Friedhöfe Merheim (ab 1915) und Vingst (ab 1918) für Beerdigungen in Reihengräbern geschlossen.
Mit der Organisationsänderung von 1934 und der Zusammenlegung von Garten- und Friedhofsamt wurde der Gartenbezirk VIII mit der Verwaltung des Friedhofs Kalk vereinigt. Leiter wurde ein Mitarbeiter des früheren Gartenamts, Gartenbauoberinspektor Otto Heinrich.
Im Jahr 1949 wurde der Gartenbezirk von der Friedhofsverwaltung wieder abgezogen und in den das gesamte rechtsrheinische Stadtgebiet umfassenden Gartenbezirk Ost eingegliedert. Mit der Reorganisation der Friedhofsverwaltung zum 17. Januar 1983 wurde die Verwaltungsstelle beim Friedhof Kalk aufgelöst und dieser Friedhof wie die ihm bisher unterstellten Friedhöfe vom Hauptfriedhof Mülheim, Frankfurter Str. 297 verwaltet.
Die Akten belegen recht einrücklich die in den 30er Jahren bestandene gemeinsame Verwaltung der Gartenbaubezirke und Hauptfriedhöfe. Die Akten wurden unter Nr. 1009 akzessioniert.
Die Beerdigungsregister wurden am 30. Juli 1987 von mir im Verwaltungsgebäude des Friedhofs Mülheim, Frankfurter Straße übernommen.
Sie wurden unter Nr. 1011 akzessioniert. Sie waren nach der Auflösung der Verwaltung Friedhof Kalk zuständigkeitshalber nach Mülheim abgegeben worden. Sie werden jetzt aber entsprechend ihrer Provenienz wieder dem Bestand Friedhof Kalk zugeordnet. Die Verbindung mit Mülheim wird durch Hinzusetzen der Acc. Nr. 1011 sichergestellt. Die vom Friedhofsamt 1956 veranlaßten Mirkofilme der Register der Eigengräber wurden, soweit sie die der ehemaligen Verwaltung Kalk unterstellten Friedhöfe betreffen, dem vorliegenden Bestand zugeordnet.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
10.06.2025, 8:12 AM CEST