Die Ritter und Knappen Ungenade, Keseling, von Mettingen, von Horne, Budde, von Lon, von Strothus (Vechta), von Bramhorn, Voß und von Winkele (Burgmänner von Tecklenburg), versprechen in den Stiftsburgen Wohnung zu nehmen und der osnabrücker Kirche, d. h. Bischof, Kapitel, Dienstmannschaft und Stadt auf Erfordern Beistand zu leisten, wie andere Stiftsmannen, in einem Streitfall oder zwischen dem Bischof und den drei Ständen sich auf die Seite der einen Partei gegen diejenige zu stellen, welche mit einem Rechtsausspruch nicht zufrieden ist. Osnabrück Original 21 Siegel fast alle sehr gut erhalten Zweites Exemplar ohne Siegel im Stadtarchiv Druck: Osnabrücker Urkundenbuch, Band IV Nr. 346
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Die Ritter und Knappen Ungenade, Keseling, von Mettingen, von Horne, Budde, von Lon, von Strothus (Vechta), von Bramhorn, Voß und von Winkele (Burgmänner von Tecklenburg), versprechen in den Stiftsburgen Wohnung zu nehmen und der osnabrücker Kirche, d. h. Bischof, Kapitel, Dienstmannschaft und Stadt auf Erfordern Beistand zu leisten, wie andere Stiftsmannen, in einem Streitfall oder zwischen dem Bischof und den drei Ständen sich auf die Seite der einen Partei gegen diejenige zu stellen, welche mit einem Rechtsausspruch nicht zufrieden ist. Osnabrück Original 21 Siegel fast alle sehr gut erhalten Zweites Exemplar ohne Siegel im Stadtarchiv Druck: Osnabrücker Urkundenbuch, Band IV Nr. 346
NLA OS, Rep 3, Nr. 48
NLA OS, Rep 3 Osnabrücker Hauptarchiv - Urkunden
Osnabrücker Hauptarchiv - Urkunden >> 1 Urkunden
23.07.1292
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ
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