Beitragsverweigerung und Wiederbeitritt der Grafschaft Schaumburg-Lippe zum westfälischen Grafenkollegium, Bd. 3
Vollständigen Titel anzeigen
L 41 a, 588
L 41 a Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium >> 1. Verfassung und Verwaltung des Grafenkollegiums >> 1.8. Kollegialmitstände >> 1.8.26. Schaumburg-Lippe
1784-1792
Enthaeltvermerke: 1784: Weigerung Schaumburg-Lippes zu weiterer Korrespondenz über das Beitragswesen 1786: Überlegung zur Wiederbelebung der Beziehungen zu Schaumburg-Lippe anläßlich des geplanten Grafentages. Verärgerung Graf Philipp Ernsts v. Schaumburg-Lippe über den Ausschluß von den vorbereitenden Beratungen 1787: Vorstoß bei Fürstin Juliane v. Schaumburg-Lippe zum Wiederbeitritt Schaumburg-Lippes zum evangelischen westfälischen Grafenkollegium. Bericht über die Entstehung der Streitigkeiten für die Regierung in Bückeburg. Verzögerung einer Entscheidung durch die vormundschaftliche Regierung zu Bückeburg 1788: Weitere Verzögerung der Regierung in Bückeburg 1790: Gerücht über die ablehnende Haltung des schaumburg-lippischen Mitvormunds Graf v. Wallmoden-Gimborn wegen der ihm persönlich verweigerten Aufnahme in das westfälische Grafenkollegium 1792: Verhandlungsbereitschaft der Fürstin Juliane v. Schaumburg-Lippe
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:21 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.4. Außerlippische Bestände (Tektonik)
- Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium (Bestand)
- 1. Verfassung und Verwaltung des Grafenkollegiums (Gliederung)
- 1.8. Kollegialmitstände (Gliederung)
- 1.8.26. Schaumburg-Lippe (Gliederung)