7/4a [Nr. 19]: Gesuch des Simon Julius Nördlinger, Advokat, zur Bezahlung seiner Ausgaben für den Vergleich zwischen dem Kurator des Christof Mestlin, Sattlergeselle, Friedrich Mangolt, Bürger und Schuhmacher zu München, und Frau Moser, die Mestlin verpflegte.
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(Neusch. Nr. 19-19c)
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 3. Hofgericht (1543-1781) >> Hofgerichts-Advokaten
1671
Enthält: Bl. 92-93v: Hofgerichtsadvokat Jul. Sim. Nördlinger (Pf. 1325) an Prorektor Joh. Grave, s.d.: Nachdem zwischen Friedrich Mangolt, dem Kurator des abwesenden Christoph Mestlin (Sohn d. Prof. Mich. Mästlin) und Frau Moser ein Vergleich geschlossen, von der Stadt München ratifiziert und die eingelegte Kaution der Stadt München als genügend angenommen ist, bittet er, von Herrn Moser das transigierte Gehalt erheben und ihm davon sein auf beil. Zettel (Nr. 19a) spezifiziertes Honorar durch Univ. Sekr. Heinr. Backmeister ausfolgen zu lassen. e.; Bl. 93v: Decr. Collegii Decanorum 5.4.1671: genehmigt, Nördlinger erhält 30 fl. Abschlagszahlung. Joh. Grave e.; Bl. 94-96: Rechnung Jul. Sim. Nördlinger in Sachen des Sattlergesellen Christoph Mestlin in München, zus. 53 fl. 54 x. e.; Bl. 97: Julius Sim. Nördlinger quittiert dem Univ.Sekr. Heinrich Backmeister für 30 fl. Abschlagszahlung als Kurator des Christoph Mestlin, 5.5.1671; Bl. 98-99v: Protokoll einer Sitzung des Collegii Decanorum (Joh. Grave, Joh. Andr. Frommann, Georg Balth. Metzger) mit Julius Sim. Nördlinger und Friedrich Mangolt am 30.5.1671 im Universitätshaus: an Nördlinger werden gegen Quittung, nachdem abgerechnet ist, 123 fl. 16 x. ausgefolgt. Die Forderung von Abzugsgeld durch den Vogt wird abgelehnt, da es in dem Prozess um Ausstände aus der Erbschaft eines Professorensohnes geht.
Akte
Mangolt, Friderich (17. Jh.)
Mestlin, Christoph (17. Jh.)
Moser, [N.] Frau (17. Jh.)
Nördlinger, Julius Jacob (1665-1735)
Hofgerichts-Advokaten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:39 MEZ
Hierarchie
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