Einigung mit den Dorfleuten von Sondheim und Lützelwig über den Gerhardsberg bei Leuderode.
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Urk. 18, 79
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1261 Juli 5 6.
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1260-1269
Homberg, 1261 Juli 5 oder 6 (a)
Ausf. Perg. - die beiden Sg. anh.: 1. DreieckSg. Widekinds von Holzheim; U.: [...] WIDEKINDI DE HOLZ[...]. 2. DreieckSg. der Stadt Homberg, Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.281 Nr.9, 7
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec in Hoenberg feria quarta post festum Vdalrici confessoris iiio nonas Iulii 1261.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Widekind von Holzheim (Holcheim) bekundet, daß im Streit zwischen dem Stift Cappel einerseits und den Dorfleuten (uillani) von Sondheim (Suntheim) und Lützelwig andererseits über den Gerhardsberg bei Leuderode (Lutenrode) betr. sowohl Wald als auch Äcker (tam in silua quam in agris) die Stiftsverwalter (prouisores), von den genannten Bauern gerichtlich verklagt (multociens in causam tracti a predictis uillanis), vor ihm in Homberg (Hoenberg) erschienen seien und durch ausreichendes Zeugnis nachwiesen, daß besagter Berg wie auch Leuderode und die anderen Güter mit ihrem Zubehör ihnen einst von dem Freien Hartmann geschenkt worden wären und sie das Eigentum daran zu besserem Recht besäßen (quod eorundem bonorum proprietas ipsis potiori iure attineat).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super monte Gerhardesberc iuxta Ludenrode. (Inventar 1527) lx[viii]
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Vizeschultheiß
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar Pleban
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Ludwig Vogt (aduocatus), Hartmann von Sondheim, Volpert von Remsfeld (Remigozisfelt), Eberhard und Konrad Holzsadel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard ehemaliger Schultheiß und sein Sohn Wigand
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Stoire (Storo)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert Voszal (Uoszail)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Siegfried Böhm (b)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich und Ulrich von Rodemann (c)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Arnold Sohn Fromuds (filius Fromude)
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst. und die Stadt Homberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 115r-v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.212 f.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Widekind von Holzheim (Holcheim) bekundet, daß im Streit zwischen dem Stift Cappel einerseits und den Dorfleuten (uillani) von Sondheim (Suntheim) und Lützelwig andererseits über den Gerhardsberg bei Leuderode (Lutenrode) betr. sowohl Wald als auch Äcker (tam in silua quam in agris) die Stiftsverwalter (prouisores), von den genannten Bauern gerichtlich verklagt (multociens in causam tracti a predictis uillanis), vor ihm in Homberg (Hoenberg) erschienen seien und durch ausreichendes Zeugnis nachwiesen, daß besagter Berg wie auch Leuderode und die anderen Güter mit ihrem Zubehör ihnen einst von dem Freien Hartmann geschenkt worden wären und sie das Eigentum daran zu besserem Recht besäßen (quod eorundem bonorum proprietas ipsis potiori iure attineat).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super monte Gerhardesberc iuxta Ludenrode. (Inventar 1527) lx[viii]
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Vizeschultheiß
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar Pleban
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Ludwig Vogt (aduocatus), Hartmann von Sondheim, Volpert von Remsfeld (Remigozisfelt), Eberhard und Konrad Holzsadel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard ehemaliger Schultheiß und sein Sohn Wigand
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Stoire (Storo)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert Voszal (Uoszail)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Siegfried Böhm (b)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich und Ulrich von Rodemann (c)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Arnold Sohn Fromuds (filius Fromude)
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst. und die Stadt Homberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 115r-v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.212 f.
(a) Zur Datierung vgl. List: Stift Spieskappel (s. oben) S.212 Anm.5
(b) der Name in der Ausf. stark verblaßt; Kopiar: Beheim
(c) der erste Teil des Namens stark verblaßt; Kopiar: Rotinmannin
(b) der Name in der Ausf. stark verblaßt; Kopiar: Beheim
(c) der erste Teil des Namens stark verblaßt; Kopiar: Rotinmannin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ