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02.02.03. Bahren

Verzeichnungsstufe:
Gliederung
Kontext:
Späteres Oberlandes-/Appellationsgericht Naumburg. Ältere Lehnsakten aus den Regierungsbezirken Merseburg und Erfurt >> 02 Spezialia >> 02.02. Orte und Güter mit B
Beschreibung:
Laufzeit: (1733) 1817 - 1847

Zusatzinformationen: Gut Bahren mit Lehnstücken in Moxa (gehörte zum Rittergut Knau)

Besitzer: Graf Johann Georg v. Einsiedel (1733). Der kursächs. Kabinettsminister und Staatssekretär Graf Johann Georg Friedrich von Einsiedel (1730-1811), Herr der Standesherrschaft Seidenberg u.a. und Detlev Carl Graf von Einsiedel, Erblehn- und Gerichtsherr auf Wolkenburg u.a. verkaufen gemeinsam das Rittergut Knau und Bahren am 30. November 1768 an Johann Georg Adler von Unterlauterbach. Derselbe verkauft das Gut am 28. Januar 1789 an seinen Sohn, den Advokat Friedrich Wilhelm Adler.
Das Gut Bahren war bis 1815 mit dem Rittergut Knau verbunden, das bis zu seinem Tod der schwarzburg-rudolstädtische Hofrat Friedrich Wilhelm Adler († 1808) besaß. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses gelangte Knau an das Großherzogtum Sachsen-Weimar, Bahren jedoch an das Königreich Preußen und somit hinsichtlich der Lehnsangelegenheiten an den Lehnhof des OLG Naumburg. Problematisch war jedoch, dass das Rittergut Knau ursprünglich ein sächsisches Lehn war, ein Teil der zum Gut Bahren gehörigen Besitzungen jedoch Lehnstücke des Stifts Saalfeld war und ursprünglich der Lehnskurie in Altenburg unterstanden: z.B. der große Teich und das Kirchlehn zu Moxa oder Hufengüter zu Bahren, Moxa, Keila, Posen und Volkmannsdorf.
Die beiden Söhne, Carl Ferdinand Wilhelm Adler († 1832) und Friedrich Ludwig Wilhelm Adler besaßen seit des Vaters Tod 1808 je eine Hälfte des Gutes Bahren. Letzterer war seit 1832 Alleinbesitzer des Guts Bahren und starb kinderlos 1835 auf dem Rittergut Tausa. Als Lehnserben überlebten ihn nur noch seine Ehefrau, seine Mutter und seine Schwester. Diese überließen das Rittergut Knau und Bahren am 24. Januar 1838 an den Rittergutsbesitzer Constantin von Gehring, der 1840 die Allodifikation beantragte, die gegen Zahlung der entsprechenden Gebühren genehmigt wurde.
Bestand:
A 35 (Benutzungsort: Wernigerode) Späteres Oberlandes-/Appellationsgericht Naumburg. Ältere Lehnsakten aus den Regierungsbezirken Merseburg und Erfurt
Rechteinformation:
Rechteinformation beim Datenlieferanten zu klären.