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Beschlüsse der evangelischen Reichsstände in Regensburg zur
Verbesserung und Vereinigung des alten Julianischen und des neuen
Gregorianischen Kalenders, sowie Einführung des neuen Kalenders in den
Herzogtümern Bremen und Verden
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Beschlüsse der evangelischen Reichsstände in Regensburg zur
Verbesserung und Vereinigung des alten Julianischen und des neuen
Gregorianischen Kalenders, sowie Einführung des neuen Kalenders in den
Herzogtümern Bremen und Verden
Enthält: Auszüge aus Schreiben des schwedischen Reichstagsgesandten von Snoilsky vom September bis Dezember 1699 wegen Verbesserung des Kalenders, mit beigefügten Verhandlungsbeschlüssen der evangelischen Reichsstände sowie Schema des verbesserten Kalenders; Protokolle der bremisch-verdischen Regierung zur Kalenderreform; Schreiben der Regierung an den Herzog zu Braunschweig-Lüneburg-Celle vom 11. November und 9. Dezember 1699 wegen Abstimmung der Einführung des verbesserten Kalenders, mit Antwortschreiben des Herzogs Georg Wilhelm vom 18. Dezember 1699 (Original); Schreiben der bremisch-verdischen Regierung an die Superintendenten, Städte und Pröpste auf dem Lande vom 28. Dezember 1699 wegen Publikation der Kalenderreform; Schreiben der Regierung dazu an den schwedischen König vom 1. Januar 1700, mit Antwortschreiben des Königs Carl XII. vom 23. Dezember 1699 (Original, präs. 3. Januar 1700); Schreiben des Herzogs Georg Wilhelm an die Regierung in Stade vom 3. Januar 1700 wegen Drucklegung des Kalenders im Bistum Hildesheim in irriger und die evangelische Religion beschimpfender Weise, mit Antwortschreiben der Stader Regierung, sowie deren Schreiben an den Bischof von Hildesheim und den Kurfürsten von Brandenburg vom 17. Januar 1700 und nachfolgendem Briefwechsel dazu vom Februar bis Mai 1700, u.a. Schreiben des Bischofs Jobst Edmund von Hildesheim vom 9. Februar 1700; Berichte des Gesandten von Snoilsky aus Regensburg an die Stader Regierung vom Januar 1700, mit beigefügter Druckschrift: "Unvorgreiffliches Bedencken/Wegen vorhabender völliger Calender=Verbesserung/Auf gnädige Veranlassung Eines Hochlöblichen Corporis Evangelici, unterthänig verfasset von Einigen Mathematicis" (Johann Christoph Sturm, Altdorf; Georg Albrecht Hamberger, Jena; Johannes Meyer, Regensburg);
Enthält: Schreiben der Regierung an den Mathematiker Paul Halke in Buxtehude und den Landmesser Wilhelm David Habermann in Stade vom 12. Februar 1700 bzw. an den Pastor zu Wildeshausen, Mag. Johann Christian Schulenburg, vom 12. März 1700 wegen Stellungnahme zur Berechnung der Feste, mit Antwortschreiben vom 5. und 9. März bzw. 20. März 1700 auch: "Der von Ihro Hochfl: Gnaden zu Hildesheim eingeführte Neu=Gregorianische Schreib-Calender/Auffs Jahr nach der Geburt Christi 1700 ... Durch Joh. Fr. Blu-Meyr, Astr. Hildesheim/bey Joh. Leonhard Schlegel Hochfürstl. Buchdr." (Druckschrift)
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:118560123:Carl XII., König von Schweden
Snoilsky, Georg Friedrich von, Gesandter, schwedischer, Regensburg Georg Wilhelm, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg-Celle Carl XII., König von Schweden Jobst Edmund, Bischof von Hildesheim Sturm, Johann Christoph, Mathematiker, Altdorf Hamberger, Georg Albrecht, Mathematiker, Jena Meyer, Johannes, Mathematiker, Regensburg Halke, Paul, Mathematiker, Buxtehude Habermann, Wilhelm David, Landmesser, Stade Schulenburg, Johann Christian, Pastor, Wildeshausen Blumeyer, Johann Friedrich, Astronom, Hildesheim Schlegel, Johann Leonhard, Buchdrucker, Hildesheim
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.