von Herda und von Kolb von Rheindorf: Familienarchiv (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 98 a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 >> Weltliche Herrschaften >> Sonstige weltliche Herrschaften
1557-1828
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand enthält insbesondere Archivalien der Familien von Herda und von Kolb von Rheindorf, den Vorbesitzern der Ellrichshausener Güter zu Assumstadt und Miterben derer von Hardheim. An die Familie Herda waren die Güter über die Heirat der Ursula von Hardheim mit Johann Kaspar von Herda im Jahr 1588 gelangt; der Besitz fiel danach an den Generalmajor und Obervogt von Urach Johann Jakob Kolb von Reindorf (+ 1670), dessen Tochter Maria Kunigund Johann Christoph von Ellrichshausen ehelichte und damit die Besitzungen in Assumstadt und Umgebung an die Familie von Ellrichshausen brachte.
Der Bestand wurde als Teil des Familienarchivs von Ellrichshausen an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart übergeben und durch K. O. Müller aus diesem Archiv herausgelöst. Näheres siehe unter Bestand B 87 II. Archivalien gleicher Provenienz befinden sich auch noch im Bestand B 87 II. Die Archivalien kamen 1969 im Zuge der Beständebereinigung zwischen dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart und dem Staatsarchiv Ludwigsburg zusammen mit Bestand B 87 II und den anderen dort herausgelösten Archivalien nach Ludwigsburg.
Inhalt und Bewertung
Der größere Teil des Bestands wurde bereits im Zuge der Erschließung des Familienarchivs von Ellrichshausen (B 87 II) von Karl Otto Müller verzeichnet. Weitere Akten kamen bei der Verzeichnung des zweiten, nicht erschlossenen Teils dieses Bestands durch Dr. Sybille Grube-Bannasch nach 1964 hinzu. Im Zuge der Redaktion und Retrokonversion des Zettelrepertoriums wurde der bis dahin nur chronologisch geordnete Bestand im Jahr 2006 mit einer Klassifikation versehen.
Der Bestand enthält insbesondere Unterlagen über die Auseinandersetzungen über das hardheimsche Erbe, die teilweise größere Mengen an Vorakten der Herren von Hardheim enthalten. Vorhanden ist auch Schriftgut über Besitzungen derer von Herda in Thüringen sowie Papiere aus der amtlichen bzw. militärischen Tätigkeit von Johann Kaspar von Herda und Johann Jakob von Reindorf.
Im Bestand zu finden sind auch Unterlagen einiger anderer, mit denen von Hardheim und ihren Erben verschwägerter Familien (insbes. von Crailsheim, Hund von Wenkheim, von Wichsenstein, Zöllner von Hallburg).
Der Bestand enthält insbesondere Archivalien der Familien von Herda und von Kolb von Rheindorf, den Vorbesitzern der Ellrichshausener Güter zu Assumstadt und Miterben derer von Hardheim. An die Familie Herda waren die Güter über die Heirat der Ursula von Hardheim mit Johann Kaspar von Herda im Jahr 1588 gelangt; der Besitz fiel danach an den Generalmajor und Obervogt von Urach Johann Jakob Kolb von Reindorf (+ 1670), dessen Tochter Maria Kunigund Johann Christoph von Ellrichshausen ehelichte und damit die Besitzungen in Assumstadt und Umgebung an die Familie von Ellrichshausen brachte.
Der Bestand wurde als Teil des Familienarchivs von Ellrichshausen an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart übergeben und durch K. O. Müller aus diesem Archiv herausgelöst. Näheres siehe unter Bestand B 87 II. Archivalien gleicher Provenienz befinden sich auch noch im Bestand B 87 II. Die Archivalien kamen 1969 im Zuge der Beständebereinigung zwischen dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart und dem Staatsarchiv Ludwigsburg zusammen mit Bestand B 87 II und den anderen dort herausgelösten Archivalien nach Ludwigsburg.
Inhalt und Bewertung
Der größere Teil des Bestands wurde bereits im Zuge der Erschließung des Familienarchivs von Ellrichshausen (B 87 II) von Karl Otto Müller verzeichnet. Weitere Akten kamen bei der Verzeichnung des zweiten, nicht erschlossenen Teils dieses Bestands durch Dr. Sybille Grube-Bannasch nach 1964 hinzu. Im Zuge der Redaktion und Retrokonversion des Zettelrepertoriums wurde der bis dahin nur chronologisch geordnete Bestand im Jahr 2006 mit einer Klassifikation versehen.
Der Bestand enthält insbesondere Unterlagen über die Auseinandersetzungen über das hardheimsche Erbe, die teilweise größere Mengen an Vorakten der Herren von Hardheim enthalten. Vorhanden ist auch Schriftgut über Besitzungen derer von Herda in Thüringen sowie Papiere aus der amtlichen bzw. militärischen Tätigkeit von Johann Kaspar von Herda und Johann Jakob von Reindorf.
Im Bestand zu finden sind auch Unterlagen einiger anderer, mit denen von Hardheim und ihren Erben verschwägerter Familien (insbes. von Crailsheim, Hund von Wenkheim, von Wichsenstein, Zöllner von Hallburg).
15 Urkunden, 334 Büschel (3,5 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET
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- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
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- Weltliche Herrschaften (Archival tectonics)
- Sonstige weltliche Herrschaften (Archival tectonics)
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