718

Verzeichnungsstufe:
Archivale
Archivaliensignatur:
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Kloster Bredelar - Urkunden, Nr. 718Vermerke : Ausfertigung, Pergament, deutsch, gleichzeitige Abschrift auf Papier beiliegend. Siegel des Abtes, des Konvents, beschädigt, des Bürgermeisters Jürgen Kock zum Berge, der Brüder Christoph und Lips von Meschede, des Kaplans Johann Budde und des Daniel Dillen, Pastors zu Heringhausen, an Pergamentpresseln anhängend. Abschrift in Bredelar Akten 1 fol. 165-166v
Kontext:
Kloster Bredelar - Urkunden >> 7 1551 bis 1600
Laufzeit:
1569 Oktober 19
Sonstige Erschließungsangaben:
Beschreibung: Abt Alexander, Prior Heinrich Saurland [Der Familienname erscheint nur in der Abschrift] und der gesamte Konvent des Klosters Bredelar beurkunden, daß der verstorbene Peter Budde und seine Frau Agnes den Hof des Klosters zu Marsberg über zwanzig Jahre lang bewirtschaftet, dafür aber keine Pacht bezahlt haben, worüber sich nun ihr Mitkonventual und Kaplan Johann Budde namens seiner Mutter Agnes folgendermaßen verglichen haben: 1. Agnes und ihr Sohn Johann überlassen dem Kloster neben der Hauspacht das Hausgerät, einen Garten - beides hat der jetzige Berger Kaplan Mattheus inventarisiert - und einen zweiten Garten beim Rodden Markt. 2. Agnes verspricht, da sie außer Johann keine Kinder hat, ihren Nachlaß dem Kloster zu vermachen. Nicht dazu gehöre eine Verschreibung des Klosters Flechtdorf über 150 Taler Hauptgeld und eine jährliche Kornpacht. Diese überlassen Agnes und Johann dem Kloster gegen eine lebenslange jährliche Rente. Agnes wird als Leibzüchterin auf den Bredelarer Hof zu Korbach gesetzt und mit allem wie ein "Konventspriester" ausgestattet. Sie muß dafür den Hof verwalten und sich um die Almosen bekümmern. Sollte sie nicht mehr in Korbach leben wollen, darf sie in das Kloster Bredelar ziehen, in einem Gemach am Viehhaus wohnen sowie auf Kosten des Klosters ein Mädchen einstellen.Mittwoch nach Galli

Digitalisat im Angebot des Archivs:
kein Digitalisat verfügbar
Bestand:
A 322 I Kloster Bredelar - Urkunden