Ehevertrag zwischen dem verwitweten Schneidermeister Melchior Liebert und Anna Katharina geborene Bäurer, Witwe des Buchbinders Gottfried Pfautz. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Magdalena geborene Großmann die zwei Kinder Johann Georg und Margarete Barbara. Der Vertrag wird im Beisein des Süßbäckers Paul Schiele und des früheren Merzlers Johann Jakob Lindenmeyer als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Handelsmanns Heinrich Leonhard Niederegger und des Bauamtsknechts Johann Berthold als Pfleger der Braut geschlossen.
Vollständigen Titel anzeigen
Ehevertrag zwischen dem verwitweten Schneidermeister Melchior Liebert und Anna Katharina geborene Bäurer, Witwe des Buchbinders Gottfried Pfautz. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Magdalena geborene Großmann die zwei Kinder Johann Georg und Margarete Barbara. Der Vertrag wird im Beisein des Süßbäckers Paul Schiele und des früheren Merzlers Johann Jakob Lindenmeyer als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Handelsmanns Heinrich Leonhard Niederegger und des Bauamtsknechts Johann Berthold als Pfleger der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 393
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1793 Mai 28.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Melchior Liebert und Anna Katharina geborene Bäuerer verwitwete Pfautz
Siegler: Die Ratsherren Philipp Adolf Seutter von Lötzen [Letten Stadt Kempten], Johann Christoph von Heilbronner, Anton Bayer und Georg Ludwig Strauß, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: Nr. 4 (18./19. Jh.); N. 346 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Entwurf des Vertrags vom 16. Mai 1793
Datum: So geschehen Ulm, den 28. maii 1793.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Melchior Liebert und Anna Katharina geborene Bäuerer verwitwete Pfautz
Siegler: Die Ratsherren Philipp Adolf Seutter von Lötzen [Letten Stadt Kempten], Johann Christoph von Heilbronner, Anton Bayer und Georg Ludwig Strauß, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: Nr. 4 (18./19. Jh.); N. 346 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Entwurf des Vertrags vom 16. Mai 1793
Datum: So geschehen Ulm, den 28. maii 1793.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International