Hermannus Hartman, Bürger und Ratsverwandter zu Siegen, sowie Johannes Freudenberg und seine Frau Anna Margaretha, Johannes Hartman und seine Frau Margareta, Johann Conrad Mangiris und seine Frau Margareth, alle Bürger zu Siegen, verkaufen der Äbtissin zu Keppel Joanna Maria Freifrau von und zu Holdinghausen ihr Wohnhaus in der Burgstraße zu Siegen mit Zubehör, wie es 1618 von Hieronymus Kretsberger dem damaligen Siegenschen Kellner Johannes Oilterg und danach von dessen Sohn Philips, jetzigen Oberschultheißen zu Herborn, an obengenannten Hermannus Hartman verkauft und von ihm an die gleichfalls obengenannten Erben geerbteilt worden ist. Grundstücksnachbarn sind der fürstliche Rat und Kanzleidirektor Johann Heeser, der Pastor zu Ferndorf Philips Ludgerus nach vorne die Straße und nach hinten die "gemeine Platzung nechst am Claußerinnen". Der Kaufpreis beträgt 540 Rtl., von denen 50 gleich bezahlt worden sind, den Rest an den zwei folgenden Ostern fällig ist.
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Hermannus Hartman, Bürger und Ratsverwandter zu Siegen, sowie Johannes Freudenberg und seine Frau Anna Margaretha, Johannes Hartman und seine Frau Margareta, Johann Conrad Mangiris und seine Frau Margareth, alle Bürger zu Siegen, verkaufen der Äbtissin zu Keppel Joanna Maria Freifrau von und zu Holdinghausen ihr Wohnhaus in der Burgstraße zu Siegen mit Zubehör, wie es 1618 von Hieronymus Kretsberger dem damaligen Siegenschen Kellner Johannes Oilterg und danach von dessen Sohn Philips, jetzigen Oberschultheißen zu Herborn, an obengenannten Hermannus Hartman verkauft und von ihm an die gleichfalls obengenannten Erben geerbteilt worden ist. Grundstücksnachbarn sind der fürstliche Rat und Kanzleidirektor Johann Heeser, der Pastor zu Ferndorf Philips Ludgerus nach vorne die Straße und nach hinten die "gemeine Platzung nechst am Claußerinnen". Der Kaufpreis beträgt 540 Rtl., von denen 50 gleich bezahlt worden sind, den Rest an den zwei folgenden Ostern fällig ist.
E 501u, 291
E 501u Stift Keppel - Urkunden
Stift Keppel - Urkunden
1690 [September 27 / Oktober 7]
Pergament
Überlieferungskommentar: Urschrift
Urkunde
Ausstellort: Siegen
Nachtrag über Zahlung weiterer 50 Rtl. am gleichen Tage und der restlichen 440, 1681 Mai 6 mit den vorgenannten Unterschriften bis auf die letztere, stattdessen Margreta Mans. Vermerk des Stadtschultheißen über Sigegelbitte vom 7. Mai 1681.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:44 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Stift Keppel (Tektonik)
- Stift Keppel / Urkunden (Bestand)