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Schatzungsregister der Stadt Siegen von 1616 (erstellt von den Bürgermeistern Johann Hadamar und Thomas Holzklau)
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1603, 1616, 1683, 1687, 1691
Enthaeltvermerke: Enthält auch: Veranschlagung einer Schatzung (ohne Datum); Abschrift eines Befehls des Fürsten Johann Franz Desideratus vom 29.05.1691 wegen einer Supplik der Stadt Siegen betreffend der Anfertigung eines beständigen Lagerbuchs, wegen der Restitution der Güter von Heimbach und Gubach, wegen des Hainschultheißen Ludwig Flender, wegen der Schatzung und Schatzungsbefreiung; Abschrift eines Befehl der Fürstin Ernestine Charlotte zu Nassau-Siegen vom 28.05.1691 wegen einer Supplik der Stadt Siegen betreffend der Anfertigung eines beständigen Lagerbuchs, wegen des Schatzungsfußes und Schatzungsbefreiung; Kanzleiprotokolle über die Schatzung (1687); Gutachten über den neuen Schatzungssatz (1683); Bedenken über die Errichtung der Stadtschatzung (1683); Schatzung der hinter dem Spital gelegenen Gärten (1603).
56 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.