Johann von der Horst, römisch-kaiserlicher Majestät Oberstlieutenant im Erwitischen Regiment, bestätigt, daß er von Wolfgang Wilhelm, Pfalzgraf beim Rhein, in Baiern, Herzog zu Gülich, Cleve und Berg, Graf zu Ravensberg, Bulten-Haus und Hennekens-Haus zu Wünden im Kirchspiel Melle, Niddermüllen zu Aldendorff, das Neuen-Haus, das Löve-Kamp und Kalvenlaoge, den Buyredik im Kirchspiel Oldendorff im Stifte Osnabrück, einen Hof in der Neuen Stadt Bilefeldt, welcher Burglehen des Schlosses Sparenberg ist, zu Mannlehen erhalten hat. In dem Jare Tausend Sechshundert und dreisig am ersten Monat Juni
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Johann von der Horst, römisch-kaiserlicher Majestät Oberstlieutenant im Erwitischen Regiment, bestätigt, daß er von Wolfgang Wilhelm, Pfalzgraf beim Rhein, in Baiern, Herzog zu Gülich, Cleve und Berg, Graf zu Ravensberg, Bulten-Haus und Hennekens-Haus zu Wünden im Kirchspiel Melle, Niddermüllen zu Aldendorff, das Neuen-Haus, das Löve-Kamp und Kalvenlaoge, den Buyredik im Kirchspiel Oldendorff im Stifte Osnabrück, einen Hof in der Neuen Stadt Bilefeldt, welcher Burglehen des Schlosses Sparenberg ist, zu Mannlehen erhalten hat. In dem Jare Tausend Sechshundert und dreisig am ersten Monat Juni
D 402u, 26 - a
D 402u Grafschaft Ravensberg, Lehen - Urkunden
Grafschaft Ravensberg, Lehen - Urkunden
1630 Juni 1
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:39 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.3. Grafschaft Ravensberg (Tektonik)
- 1.4.3.1. Verwaltungsbehörden und Landstände (Tektonik)
- Grafschaft Ravensberg, Lehen / Urkunden (Bestand)