Sammlung Redinghoven: "Beschreibung aller alter u. jetziger Weisthumben der Gerichte u. Dürffer in dem Ambt u. Herrlichkeit Thonberg" (Tomberg)
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AA 0640, N I 6 VII
AA 0640 Handschriften (AA 0640)
Handschriften (AA 0640) >> 13. N. Materialsammlungen
1413-1568
Enthaeltvermerke: Dabei die Weistümer von Flamersheim u. Palmersheim 1413 (Lacomblet, Archiv 7, S. 90), 1514 (1561), 1545, 1568 des Flamersheimer Waldes (Grimm, Weisthümer 2, S. 685 ff. u. Lacomblet, Archiv 3, S. 198 ff.), von Oberdreis, Ollheim, Hilberath (Ländchen), Tomberg 1513, 1553 (Lacomblet, Archiv 7, S. 93 ff.), zum Hülzbusch, des Krahenforstes, auf den Wildhöven, daneben Bl. 25-27) Register; Bl. 31 (= 58) "Wahrer Verfolg deren ... zwischen dem ... Hertzogen zu Jülich, Cleve u. Berg u. dem Quaden von Lantzkron zu Meill u. Rindorff als Mitherrn zu Thonberg schwebender ... Gebrechen" (1545-1580), endlich auch Bl. 115 (= 143 b) "Bericht über die Thonbergischen Lehngütter [1414 ff.], durch mich Dietherichen Schnehagen ... Gerichtsschreibern zu Thonberg ... zusammencolligiert ... 1601". - Umfang: 132 beschriebene Blätter (30,5x20 cm) = Bl. 25-160 von Hand d. 16. Jhs.; 22 Blätter (1-22) (1521-1617) lose beiliegend; Pergament-Einband, bez. Tonneburger Urkundenbuch N III (Nro. 8) (No. 7).
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Die hierzu gehörigen Bände 1, 2 u. 4 befanden sich in dem 1945 vernichteten Archiv Oefte (A) = Archiv Tomburg; Bd. 5 (Kopiar 1379-1454) siehe Depositum Stadt Köln RW 1023 Akten Nr. 222; vgl. Klaus Flink (Rheinische Vierteljahrsblätter 34, 1970, S. 317 ff.); dort S. 318 f. der Hinweis auf die Handschrift des Katholischen Pfarrarchivs Hilberath (Tille, 1, S. 181).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:21 MESZ