Prozeß vor dem Bundesgerichtshof gegen Friedrich Rische, Richard Scheringer, Karl Zemke, Christine Zellner und Joseph Ledwohn wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens, Verunglimpfung von Staatsorganen (Mitarbeit am Programm der KPD): Bd. 1
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BArch BY 1/4461
BY1/vorl. 276
BArch BY 1 Kommunistische Partei Deutschlands
Kommunistische Partei Deutschlands >> Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) in den westlichen Besatzungszonen / Bundesrepublik Deutschland >> 2. Abteilungen des Parteivorstandes / Kommissionen des Zentralkomitees >> 2.11. Abteilung Juristen / Kommission Juristen >> 2.11.3. Prozesse gegen die KPD und deren Mitglieder >> 2.11.3.2. Prozesse gegen KPD-Gliederungen, KPD-nahe Organisationen, Bewegungen und Einzelpersonen >> Prozeß vor dem Bundesgerichtshof gegen Friedrich Rische, Richard Scheringer, Karl Zemke, Christine Zellner und Joseph Ledwohn wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens, Verunglimpfung von Staatsorganen (Mitarbeit am Programm der KPD)
1956
Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), 1945-1971
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:54 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Bundesrepublik Deutschland mit westalliierten Besatzungszonen (1945 ff) (Tektonik)
- Politische Parteien und Gruppierungen (Tektonik)
- Kommunistische Partei Deutschlands (Bestand)
- Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) in den westlichen Besatzungszonen / Bundesrepublik Deutschland (Gliederung)
- 2. Abteilungen des Parteivorstandes / Kommissionen des Zentralkomitees (Gliederung)
- 2.11. Abteilung Juristen / Kommission Juristen (Gliederung)
- 2.11.3. Prozesse gegen die KPD und deren Mitglieder (Gliederung)
- 2.11.3.2. Prozesse gegen KPD-Gliederungen, KPD-nahe Organisationen, Bewegungen und Einzelpersonen (Gliederung)
- Prozeß vor dem Bundesgerichtshof gegen Friedrich Rische, Richard Scheringer, Karl Zemke, Christine Zellner und Joseph Ledwohn wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens, Verunglimpfung von Staatsorganen (Mitarbeit am Programm der KPD) (Serie)