Schriftwechsel mit Deutschen in außenpolitischen Angelegenheiten
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BArch R 43/4106
BArch R 43 Reichskanzlei
Reichskanzlei >> R 43 Reichskanzlei >> C. Registratur (Ministerbüro) Dr. Lammers, Reichsminister und Chef der Reichskanzlei >> Privater und privat-dienstlicher Schriftwechsel >> Schriftwechsel in außenpolitischen Angelegenheiten
Juni 1933 - Dez. 1943
Enthält u.a.:
Dr. Rudolf Maria Braun-Stammfest, Rechtsanwalt, Wien: Denkschrift über die Bildung eines "Nationalrussischen Staates" als Satellit (Juni 1942). - Nachfragen nach seinem bei Stalingrad vermißten Neffen; dabei: detaillierter Bericht eines Flak-Hauptwachtmeisters "Der Kampf bei Stalingrad bis 20. Jan. 1943"
Edit von Coler, 1938 - 1940 für das Auswärtige Amt als Journalistin in Bukarest: Berichte über die politische Situation in Rumänien und über das dt.-rumänische Verhältnis (v. a. Vorschläge zur stärkeren Bindung Rumäniens an Deutschland). - Abberufung aus Rumänien aus rassischen und politischen Gründen; dabei: Vorgänge zu ihrer Entsendung nach Rumänien mit Kenntnis Himmlers
Dr. Kurt Herrmann, Staatsrat, Berlin: Rücktritt vom Kauf der Villa Madonna della Ruota in San Remo zugunsten der italienischen Königin auf Veranlassung von Bormann (1943)
Dr. Dr. Richard Keysenbrecht, Berlin-Tempelhof: Vorschläge für eine Verständigung mit dem französischen Frontkämpferverband (1938/1939). - Gesuch um Verwendung im Wirtschaftsapparat der dt. Besatzungsmacht in Belgien (1940)
Walter Klützing, Oberleutnant a. D., Berlin-Lichterfelde (bis 1939 Farmer und Kaufmann in Kanada, Mitarbeiter der AO der NSDAP): Bericht über die militärische und politische Lage in Kanada, den USA, Japan und der Sowjetunion (Sept. 1940)
E. Mostert, Landgerichtsdirektor i. R., Düsseldorf: Einsendung einer von ihm verfaßten Schrift über Eupen-Malmedy (1941)
Dr. Mulert, Ministerialdirigent im Reichswirtschaftsministerium: Unerlaubte Bemühungen der Firma Schlüter & Co., Hamburg, um Bildung eines Konsortiums für die marokkanischen Phosphatminen (1940)
C. Richard Schneider, Konsul a. D., Berlin (Auslandskaufmann, seit 1921 Mitglied des Nationalen Clubs, 1935 - 1940 Auslandslektor ins Archiv des Reichsnährstandes, 1940 - 1943 bei der Briefprüfstelle Paris): Gesuche um Verwendung im Auswärtigen Dienst bzw. im Reichswirtschaftsmin. (1933 - 1940). - Bericht über die Verhältnisse im besetzten Frankreich (Sept. 1941); dabei: Tagesauswertungsbericht Nr. 321 der Briefprüfstelle Paris vom 6. Sept. 1941 und 4. Wirtschaftsbericht über Frankreich der Briefprüfstelle Paris vom 15. Aug. 1941
Karl-Heinrich Wolman, Dr. Ing. e. h., Inhaber der Dt. Holzimprägnierung GmbH. Berlin (stellte vor 1933 sein Haus in Berlin-Grunewald Hitler für politische Verhandlungen zur Verfügung): Angebot von Hans Sieg, Roßbach bei Linz/Rhein, zur Einleitung von Friedensverhandlungen mit England über Ernest W. D. Tennant (Neffe von Lord Asquith, befreundet mit Ribbentrop, Teilnehmer an Hitlers Rede vor dem Industrieklub, Jan. 1932); von Hitler abgelehnt (1941)
Dr. Rudolf Maria Braun-Stammfest, Rechtsanwalt, Wien: Denkschrift über die Bildung eines "Nationalrussischen Staates" als Satellit (Juni 1942). - Nachfragen nach seinem bei Stalingrad vermißten Neffen; dabei: detaillierter Bericht eines Flak-Hauptwachtmeisters "Der Kampf bei Stalingrad bis 20. Jan. 1943"
Edit von Coler, 1938 - 1940 für das Auswärtige Amt als Journalistin in Bukarest: Berichte über die politische Situation in Rumänien und über das dt.-rumänische Verhältnis (v. a. Vorschläge zur stärkeren Bindung Rumäniens an Deutschland). - Abberufung aus Rumänien aus rassischen und politischen Gründen; dabei: Vorgänge zu ihrer Entsendung nach Rumänien mit Kenntnis Himmlers
Dr. Kurt Herrmann, Staatsrat, Berlin: Rücktritt vom Kauf der Villa Madonna della Ruota in San Remo zugunsten der italienischen Königin auf Veranlassung von Bormann (1943)
Dr. Dr. Richard Keysenbrecht, Berlin-Tempelhof: Vorschläge für eine Verständigung mit dem französischen Frontkämpferverband (1938/1939). - Gesuch um Verwendung im Wirtschaftsapparat der dt. Besatzungsmacht in Belgien (1940)
Walter Klützing, Oberleutnant a. D., Berlin-Lichterfelde (bis 1939 Farmer und Kaufmann in Kanada, Mitarbeiter der AO der NSDAP): Bericht über die militärische und politische Lage in Kanada, den USA, Japan und der Sowjetunion (Sept. 1940)
E. Mostert, Landgerichtsdirektor i. R., Düsseldorf: Einsendung einer von ihm verfaßten Schrift über Eupen-Malmedy (1941)
Dr. Mulert, Ministerialdirigent im Reichswirtschaftsministerium: Unerlaubte Bemühungen der Firma Schlüter & Co., Hamburg, um Bildung eines Konsortiums für die marokkanischen Phosphatminen (1940)
C. Richard Schneider, Konsul a. D., Berlin (Auslandskaufmann, seit 1921 Mitglied des Nationalen Clubs, 1935 - 1940 Auslandslektor ins Archiv des Reichsnährstandes, 1940 - 1943 bei der Briefprüfstelle Paris): Gesuche um Verwendung im Auswärtigen Dienst bzw. im Reichswirtschaftsmin. (1933 - 1940). - Bericht über die Verhältnisse im besetzten Frankreich (Sept. 1941); dabei: Tagesauswertungsbericht Nr. 321 der Briefprüfstelle Paris vom 6. Sept. 1941 und 4. Wirtschaftsbericht über Frankreich der Briefprüfstelle Paris vom 15. Aug. 1941
Karl-Heinrich Wolman, Dr. Ing. e. h., Inhaber der Dt. Holzimprägnierung GmbH. Berlin (stellte vor 1933 sein Haus in Berlin-Grunewald Hitler für politische Verhandlungen zur Verfügung): Angebot von Hans Sieg, Roßbach bei Linz/Rhein, zur Einleitung von Friedensverhandlungen mit England über Ernest W. D. Tennant (Neffe von Lord Asquith, befreundet mit Ribbentrop, Teilnehmer an Hitlers Rede vor dem Industrieklub, Jan. 1932); von Hitler abgelehnt (1941)
Reichskanzlei, 1878-1945
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:20 MESZ
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