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Fronhof zu Rheidt
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Enthaeltvermerke: Enthält: Prozessakten betreffend die Fischerei zu Rheidt [wie Bonn, St. Cassius, Akten Nr. 94] - Darin: Summarischer Bericht über die Verluste des Stifts St. Cassius an Gütern und Renten von 1583 bis 1703 und über seine Verschuldung (fol. 68-71); Skizze der umstrittenen Fischereigewässer zwischen Rheidt und Mondorf, ca. 1748 (fol. 165); Plan der kapitularischen und nesselrodischen Fischereibezirke im Rhein bei Rheidt zwischen dem oberen und unteren Rheidter Werth, vermessen 1748 vom kurkölnischen Landmesser Mathias Emans, kopiert durch Ulr. Cammerer (fol. 147 f.) [vgl. auch Karten Nr. 4619: Plan der strittigen Fischereibezirke zu Rheidt]
Diverse Registraturbildner
198 Blatt
Sachakte
Papier, lose Faszikel, Bögen, Blätter, fol. 1-198, Folio - Akte des jülich-bergischen Hofrats - Altsignatur: Bonn, Stift St. Cassius No. 39 h Vol. III
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.