1614 Januar 7
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5WV 022B Kirchenschaffnei Meisenheim Kirchenschaffnei Meisenheim
Kirchenschaffnei Meisenheim >> I. Urkunden und Urkundenverzeichnisse >> I.A. Urkunden
Regest: Vor dem Gericht Münster Treßen (Velten Ackermann, Schultheiß, Hans Weber, Conrad Heyll, Matheiß Gipp, Hans Fritz der Müller, Hans Schultheiß, Bernh. Kien, Phil. Hoffman, Mattheiß Steg, Hans Albert, Joh. von Wallerfangen, Velten Waldmiller, Clauss Schneider, Michel Eydt) verkaufen Balthass Eyler u. Fr. Anna der Kirche Melsheim bezw. daran Schaffner u. Kollektor 2 1/2 Gld. Rente aus nachfolgenden Gütern: 1) 1/2 Morgen Acker in der Weyden grenzend n. Wald an einen Kirchenacker, nach Gaug an Velten Waldmiller; 2) 1/2 Morgen Acker in der Liessen (Nachb. Velten Ackermann, Clauss Müller); 3) 1 Garten bei der Mühle für 50 Gld. Kapital.
Orig. Perg. Siegel ab.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:29 MEZ