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Der Abt des Benediktinerklosters Reichenau ("Augensis") [Lkr. Konstanz] Konrad [von Zimmern] überträgt die Zehnten des Klosterhofs in Ulm ("Vlma") den dortigen Sondersiechen ("pauperi et despectes leprosi") [vermutlich das spätere Heiliggeistspital, abgegangen Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254]. Diese Zehnten waren an den Adeligen Kraft von Langenau ("Nawe") [Alb-Donau-Kreis] verliehen und von diesem dem Ulmer Bürger Vogelin ("Vogillinus") verpfändet worden. Die Sondersiechen hatten sie von diesem ausgelöst. Sie liefern davon jedes Jahr am 11. November ("in festo Martini") 3 Pfund Wachs an die Kammer des Klosters.

Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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