Th., Prior der Eremitenbrüder vom Orden St. Augustin's zu Himmelpforten, bekennt, daß, nachdem der Abt Heinrich von Werden ihm und seinen Ordensbrüdern gestattet habe, in seiner Stadt Helmestad sich niederzulassen u. daselbst ein Kloster zu bauen, er für sich und seine Ordensbrüder die Verpflichtung übernommen habe, allwöchentlich einmal eine Messe zu Ehren ihres Patrons, des heiligen Lüdger, auf dessen Grundeigenthum sie wohnen, und täglich eine Seelen-Messe für die verstorbenen Äbte von Werden, sowie insbesondere (dermaleinst) für den Abt Heinrich für die von ihm ihnen gewährte Aufnahme, lesen zu laßen; und giebt zugleich den Äbten von Werden Antheil an allen Gütern, Gebeten, Vigilien, Castigationen u. Almosen seines Ordens, verpflichtet auch die in Helmstedt anwesenden Ordensbrüder, jenen Äbten bei ihrer Ankunft in Procession entgegenzugehen. - Dat. in vig. b. Lamberti (16. Sept.) anno domini 1290- (Mit einem sehr beschädigten Siegel.)

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Niedersächsisches Landesarchiv
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