C-Arm zur Aa, Urk. Nr. 1
C-Arm zur Aa Armenhaus Elisabeth zur Aa
Armenhaus Elisabeth zur Aa >> 1. Urkunden
3. März 1333 (nach 1375)
Darin: Item 1 Schilling ewig aus der ? des Hl. Geistes zu Überwasser am Johannistag (24.06.)
Enthält: Adolfus de Wiich, Alhardus Dives, Emelricus de Lon und Wilhelmus de Steghe, Schöffen, sowie Bernardus de Schuren und Hermannus Beates, Bürger der Stadt Münster und Provisoren des Kirchspiels und des Hl. Geistes im Marien-Kirchspiel verkaufen der Witwe Alheydi Holemannich in Münster für eine nicht genannte Summe eine jeweils am 24.06. fällige Rente von 12 münsterischen Pfennigen zugunsten der armen Frauen im Armenhaus zur Aa im Kirchspiel Aegidii. Wenn das Armenhaus nicht mehr besteht, soll das Geld zugunsten der Armenkleidung verwendet werden. Als Sicherheit dienen die Einkünfte des Hl. Geistes. Das Lagerbuch enthält: 1. Gründungsurkunde (lat.), mit Datum vom 02.10.1354, fol. 1-3, 9-11 2. Rolle (Hausordnung) (dt.), vermutlich zwischen 1354 und 1375 verfasst, fol. 3 3. Rentenregister (lat.), vermutlich 1354 verfasst; darin 2 Urkunden (lat.) vom 03.05.1358 und 27.10.1346, fol. 4-16 4. Rentenregister (dt.) vom 29.06.1375, fol. 17-23 5. Ratsbeschluss (dt.) über Freiheit, eingebrachten Besitz und die maximale Anzahl der Bewohnerinnen, fol. 24 6. 2 Jahresgedächtnisse (dt.), ohne Datum, fol. 24v, 25 7. Bestimmung über die jährliche Austeilung von Geld und Naturalien (dt.), ohne Datum, fol. 25
Enthält: Adolfus de Wiich, Alhardus Dives, Emelricus de Lon und Wilhelmus de Steghe, Schöffen, sowie Bernardus de Schuren und Hermannus Beates, Bürger der Stadt Münster und Provisoren des Kirchspiels und des Hl. Geistes im Marien-Kirchspiel verkaufen der Witwe Alheydi Holemannich in Münster für eine nicht genannte Summe eine jeweils am 24.06. fällige Rente von 12 münsterischen Pfennigen zugunsten der armen Frauen im Armenhaus zur Aa im Kirchspiel Aegidii. Wenn das Armenhaus nicht mehr besteht, soll das Geld zugunsten der Armenkleidung verwendet werden. Als Sicherheit dienen die Einkünfte des Hl. Geistes. Das Lagerbuch enthält: 1. Gründungsurkunde (lat.), mit Datum vom 02.10.1354, fol. 1-3, 9-11 2. Rolle (Hausordnung) (dt.), vermutlich zwischen 1354 und 1375 verfasst, fol. 3 3. Rentenregister (lat.), vermutlich 1354 verfasst; darin 2 Urkunden (lat.) vom 03.05.1358 und 27.10.1346, fol. 4-16 4. Rentenregister (dt.) vom 29.06.1375, fol. 17-23 5. Ratsbeschluss (dt.) über Freiheit, eingebrachten Besitz und die maximale Anzahl der Bewohnerinnen, fol. 24 6. 2 Jahresgedächtnisse (dt.), ohne Datum, fol. 24v, 25 7. Bestimmung über die jährliche Austeilung von Geld und Naturalien (dt.), ohne Datum, fol. 25
Siegel fehlt
Archivale
Verweis: MUB 1 Nr. 85; Kopiar 1482, fol. 71; s. Urk. AzA, Nr. 2+3
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:53 MEZ
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