Nassau-Hessen, Akten des Landesbruderrates
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 180 Fasc. 1
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Landeskirchen
1935
Enthält: Rundschreiben des Landesbruderrates der Bekenntnisgemeinschaft Nassau-Hessen betr. Strafversetzung des Pfarrers Veidt, Kollektenfrage, Kanzelabkündigung für den 24.3.1935, Lage der jungen Theologen etc., 6.3. - 27.3.1935; der Landesbruderrat Nassau-Hessen an das Reichsministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung betr. Besetzung von Pfarrstellen, 4.3.1935; Otto Fricke an Pf. Kunkel betr. Eröffnung eines Predigerseminars der Bekennenden Kirche in Gießen am 1.5., 6.3.1935; Landesbischof Dietrich an die Pfarrämter betr. Situation der theologischen Fakultäten im Kirchenstreit, 7.3.1935; Rechtsanwalt Fiedler an das Reichsinnenministerium betr. polizeiliche Einmischung in den Kirchenstreit in Schornsheim, Rheinhessen, 11.3.1935; der Landesbruderrat an die Vorläufige Kirchenleitung betr. Bericht über das 'Nassau-Hessische Bedrückungsgebiet', 20.3.1935; Dekan Kittel an Reichsinnenminister Frick betr. Kirchenregiment Dietrichs, 22.3.1935; Pf. Amborn an einen Amtsbruder betr. Inanspruchnahme der Polizei durch den Landesbischof, 22.3.1935; verschiedene Schriftstücke betr. Vorgänge in der Gemeinde Wallau, März 1935; Brief an Landesbischof Marahrens betr. Einweisung von 3 Pfarrern der Bekennenden Kirche der Landeskirche von Nassau-Hessen in das KZ Dachau, 25.3.1935
Darin: Rundbriefe des Präses der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche Nr. 34 - 36, März 1935; Rundschreiben der Stelle für landeskirchliche Aufklärungsarbeit der ev. Landeskirche Nassau-Hessen Nr. 3 - 5, März 1935; verschiedene Schriftstücke betr. ev. - luth. St. Paulsgemeinde in Frankfurt a.M., März 1935
Darin: Rundbriefe des Präses der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche Nr. 34 - 36, März 1935; Rundschreiben der Stelle für landeskirchliche Aufklärungsarbeit der ev. Landeskirche Nassau-Hessen Nr. 3 - 5, März 1935; verschiedene Schriftstücke betr. ev. - luth. St. Paulsgemeinde in Frankfurt a.M., März 1935
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:08 MEZ
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