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Einziehung des Kolbischen Mannlehnguts zu Wilsdorf auf Befehl des Grafen zu Nassau-Siegen und Suppliken der Clara von Selbach genannt Lohe, Witwe des Johann von Wilsndorf genannt Kolbe, wegen Sicherung ihres Wittums
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Einziehung des Kolbischen Mannlehnguts zu Wilsdorf auf Befehl des Grafen zu Nassau-Siegen und Suppliken der Clara von Selbach genannt Lohe, Witwe des Johann von Wilsndorf genannt Kolbe, wegen Sicherung ihres Wittums
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.9. Familien von Lohe, von Lohe-Selbach, von Schenk
1627-1635
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Suppliken der Witwe Clara von Selbach genannt Lohe wegen Sicherung ihres Wittums und Einschaltung der freien Reichsritterschaft am Rheinstrom und in der Wetterau (1627-1634); Besichtigung, Abmessung und Veranschlagung des Lehnguts des verstorbenen Junkers Johann von Wilnsdorf genannt Kolbe (1634); Supplik des Johann Groß zu Wilnsdorf wegen Bezahlung eines vom Junker Johann von Wilnsdorf genannt Kolbe erlangten Feldes (12.05.1634); Suppliken der Erben des Elias Kaufmann zu Dillenburg wegen Schuldforderungen an die Lehnträger von Wilnsdorf genannt Kolbe (1634); Abschrift eines Befehls an den Rentmeister und Kellner wegen der adeligen Witwe zu Wilnsdorf (18.08.1635); Designation und Namhaftmachung der Personen, von denen die Gemeinde Wilnsdorf jährlich mit Gütern belehnt ist und Abgaben zahlt (ohne Datum). Veranschlagung der in der Wilnsdorfer Mark gelegenen herrschaftlichen Güter (ohne Datum). Korrespondenten u.a.: Johann Conrad von Selbach, Conrad Wilhelm von Selbach genannt Quadfasel, Clara von Selbach genannt Lohe, Johann Groß (Wilnsdorf), Dr. Georg Adam Heilmann, Christoph Altgelt (Siegen), Johann Heide (Siegen).
42 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.