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Steuersachen, OA Neresheim
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Enthält: Steuerzahlungen der fürstlich Öttingen-Wallersteinschen Rentämter Kirchheim am Ries und Neresheim, 1 Bü., (1817-1817), 1818-1826; Rektifikation der fürstlich Öttingen-Wallersteinschen und fürstlich Thurn und Taxisschen Steuerkataster, 5 Schr., 1832-1833; Kostenanrechnung des vormaligen Steuerkommissärs Rümmelin für die Untersuchung der Beschwerden der fürstlich Thurn und Taxisschen Grundherrschaft über das Steuerkataster des Oberamts Neresheim, Qu. 1-21, 1827-1833; Ansprüche der fürstlich Öttingen-Wallersteinschen Standesherrschaft auf Befreiung einer Wiese zu Utzmemmingen von Körperschaftsabgaben, Qu. 1-11, 1843-1844; Beschwerde der fürstlichen Standesherrschaft Öttingen-Wallerstein über die Beiziehung der standesherrlichen Besitzungen zu den Kosten der Unterstützung Heimatloser und zum Aufwand für die Bildung des Primärkatasters im Oberamt Neresheim, Qu. 1-31, 1841-1844; Ansprüche der Gemeinde Baldern auf Beiziehung zweier Grundstücke der fürstlichen Herrschaft Öttingen-Wallerstein zu Amts- und Gemeindeanlagen sowie Gemeindeschadensforderung dieser Gemeinde von den vormals exemten fürstlichen Schloßgebäuden daselbst, 1 Bü., 1849-1850, 1855; Besteuerung der Ablösungskapitalien der Fürsten von Öttingen-Wallerstein und von Thurn und Taxis, 3 Schr., 1851; Beschwerde der fürstlichen Standesherrschaft Thurn und Taxis wegen Gemeindeschadensforderung der Gemeinde Eglingen, 2 Schr., 1858; Beschwerde der fürstlichen Domanialkanzlei Wallerstein wegen der Gebührenforderung des Verwaltungsaktuars Manz in Neresheim für die Anfertigung von Steuerzetteln, Qu. 1-7, 1869.
Vorprov.: Oberamt Neresheim, 1817-1818
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.