Der päpstliche Referendar Johannes Baptista [Giovanni-Battista Bonciani, Bischof von Caserta (1514-1532)], Bischof von Caserta, genehmigt die Supplik des Propstes, Dechanten und Kapitels des Alten Doms St. Pauli um Bestätigung der inserierten Verträge von 1520 Februar 7 [vgl. Nr. 211] und von 1526 Juni 25 [vgl. Nr. 225] sowie des Amtseides, den zukünftig alle Pröpste leisten sollen [vgl. Nr. 226]. - Datum Rome apud sanctum Petrum. septimo idus januarii anno quarto
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Der päpstliche Referendar Johannes Baptista [Giovanni-Battista Bonciani, Bischof von Caserta (1514-1532)], Bischof von Caserta, genehmigt die Supplik des Propstes, Dechanten und Kapitels des Alten Doms St. Pauli um Bestätigung der inserierten Verträge von 1520 Februar 7 [vgl. Nr. 211] und von 1526 Juni 25 [vgl. Nr. 225] sowie des Amtseides, den zukünftig alle Pröpste leisten sollen [vgl. Nr. 226]. - Datum Rome apud sanctum Petrum. septimo idus januarii anno quarto
B 216u, 227
B 216u Stift Alter Dom, Münster - Urkunden
Stift Alter Dom, Münster - Urkunden >> 4. 1501 bis 1550
1527 Januar 07
Vermerke: A. Ausf., Papier, lat., besch.; rechts über der Supplik der Name des Referendars N. Aragona; Genehmigungsformel: Concessum, ut petitur, in presentia domini nostri pape. Johannes Baptista, episcopus Casertanus. - Kanzleivermerke am unteren Rand und auf der Rückseite
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:53 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster (Tektonik)
- Stift Alter Dom, Münster (Tektonik)
- Stift Alter Dom, Münster / Urkunden (Bestand)
- 4. 1501 bis 1550 (Gliederung)