Neubesetzung der Pfarrei Rottenburg
Vollständigen Titel anzeigen
A 0108 / 66
A 0108 Württembergica der Universität,ehemals HStAStgt B 88 (1338-1873)
Württembergica der Universität,ehemals HStAStgt B 88 (1338-1873)
1760-1786
Enthält: Ernennung des Dr. Franz Ignaz Knecht, Pfarrer in Staufen, auf die durch den Verzicht Dr. Ignaz Aurelius Greutters freigewordene Pfarrei St. Martin in Rottenburg, sein Streit mit dem Benefiziaten der Pfarrei Sülchen, Josef Pfeiffer, wegen der Zuständigkeit des Rottenburger Pfarrers, seine Auseinandersetzung mit den Jesuiten und Kapuzinern wegen der Verwaltung des Predigtamtes an St. Martin, seine Eingaben um Aufbesserung seiner Bezüge. Errichtung der neuen Pfarrei Seebronn (1780/81), Unterhaltung und Reparatur; Urteil des Generalvikariats Konstanz in dem Streit zwischen den Pfarreien Rottenburg und Sülchen (1764 August 13), Suspensionsdekret des Generalvikariats gegen Benefiziat Pfeifer (1760 November 28), 2 Aufstellungen über die Pflichten des Pfarrers zu St. Martin
Rottenburg
1 Bü.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:05 MESZ