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Korrespondenz des Domkapitels Münster aus der Zeit des Bischofs Johann von Hoya
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Enthaeltvermerke: Enthält: Mitteilung des Bischofs über eine Aufforderung des Kaisers nach Abdankung des Herzogs von Jülich das Kreisobristenamt zu übernehmen, 1568; Anlage eines Lustgartens beim Schloß in Bevergern, 1569; Abschrift eines Vertrags zwischen Domkapitel und dem jeweiligen Domdechanten über das Domdekanat, 1569; Werbungen für den Krieg in den Niederlanden, Bitte des Herzogs Erich von Braunschweig um Durchzug durch das Stift Münster sowie Vordringen der Spanier unter Alba gegen die Oranier, 1568; Schreiben des Hofrates über den bevorstehenden Tod des Bischofs Johann von Hoya, 1574; Vertröstung der Dienerschaft des Bischofs Johann von Hoya wegen ihres rückständigen Gehalts, 1574; Ordnung des Bischofs Johann von Hoya für die Rentkammern und Rechenkammern, 1573; Anweisungen für die an den Bischof abgesandten Mitglieder des Domkapitels und Antwort des Bischofs, 1570; Streitigkeiten mit dem Bischof Johann wegen der Archidiakonate, 1570; Tod des Domdechanten Johann Schenking und Wahl eines Nachfolgers, 1569; Forderungen des Hauses Glaser an den Bischof, Zahlungen an die Rechenkammer und den Amtmann im Emsland wegen bevorstehender Fürstenzusammenkünfte, 1573; Schreiben des Bischofs über Verhandlungen mit dem Abt von Werden über den Hof in Selheim, 1572; Einsetzung einer Regierung für die Zeit einer Abwesenheit des Bischofs, 1570; Beglaubigungsschreiben von Gesandten des Bischofs an das Domkapitel, 1568-1571; Anspruch des Grafen Peter von Weißenburg auf die Erbschaft des Bischofs Johann von Hoya, 1577-1579. Darin: Notariatsinstrument, 1574
Sammlungsregistraturbildner
Sachakte
von Hoya, Johann
von Braunschweig, Erich
Oranier,
von Hoya, Johann
Schenking, Johann
von Weißenburg, Peter
Alba
Schloß in Bervergen
Niederlanden,
Emsland
Selheim,
Werden
Kreisobristenamt
Lustgartens
Spanier
Archidiakonate,
Ordnung des Bischofs Johann von Hoya für die Rentkammern und Rechenkammern
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.