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Suppliken, Beschwerden und Regierungsverfügungen zum
Rossdienst Nr. 1
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Enthält: - Suppliken und Beschwerden einzelner Personen wegen Befreiung von der Stellung der Ritterpferde bzw. Ermäßigung, u.a. von: Wolderich (Vollrad) von der Mehden wegen seines Hofes in Dornbusch, Bartold Goebe(n), Arend von der Hude, Gördt von der Lieth und Barthold von der Hude, Otto Clüver bzw. seinen Schwiegersöhnen Johann Eberhard und Franz Julius von der Lieth als Erben (mit Anlagen, u.a.: Güterverzeichnis), dem Landrat Johann Heinrich von Brobergen namens seines verstorbenen Schwiegervaters Claus von Zesterfleth (mit Anlagen, u.a.: Verzeichnis der Gläubiger), Nicolaus Bartels als Kurator der Güter des verstorbenen Johann von Düring in Brobergen und Bokel (mit Anlagen), Maria von Düring, geb. von der Kuhla, Witwe des Johann von Düring, und dem Pastor Valentin Krauschenberg zu Oldendorf, dem Inspektor Franciscus Petraeus zu Hagen - Verfügungen der Regierung auf die Suppliken und Beschwerden
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.