Reichserbtruchseß Wilhelm [voller Titel] bekundet: Freiherr Schweikhart von Gundelfingen hat mit anderen Schiedsleuten vor einiger Zeit die Streitigkeiten zwischen dem A. und dessen Schwägern Johannes und Johannes Dionisy von Königsegg (Kinngsegg), Freiherren von Aulendorf (Alendorf) und Königseggberg (.Kingseggerberg), um das Jagdrecht bei Königsegg und Aulendorf gütlich geschlichtet [vgl. Dep. 30/1 T 1 Nr. 319]. Da die Inhaber der Landvogtei Schwaben den A. in seinem Forst zwischen Musbach und den fünf Häusern in Richtung Eggsteig und die von Königsegg in ihrem Mit jagen daselbst unter Erhebung unrechtmäßiger Ansprüche dereinst behindern könnten, sagen sich der A. und die von Königsegg wechselseitig zu, sich gegebenenfalls auf gütlichen Rechtstagen in dieser Sache gegenseitig Beistand zu leisten.
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Reichserbtruchseß Wilhelm [voller Titel] bekundet: Freiherr Schweikhart von Gundelfingen hat mit anderen Schiedsleuten vor einiger Zeit die Streitigkeiten zwischen dem A. und dessen Schwägern Johannes und Johannes Dionisy von Königsegg (Kinngsegg), Freiherren von Aulendorf (Alendorf) und Königseggberg (.Kingseggerberg), um das Jagdrecht bei Königsegg und Aulendorf gütlich geschlichtet [vgl. Dep. 30/1 T 1 Nr. 319]. Da die Inhaber der Landvogtei Schwaben den A. in seinem Forst zwischen Musbach und den fünf Häusern in Richtung Eggsteig und die von Königsegg in ihrem Mit jagen daselbst unter Erhebung unrechtmäßiger Ansprüche dereinst behindern könnten, sagen sich der A. und die von Königsegg wechselseitig zu, sich gegebenenfalls auf gütlichen Rechtstagen in dieser Sache gegenseitig Beistand zu leisten.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 1 Nr. 356
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 1 Friedberg-Scheer: Urkunden
Friedberg-Scheer: Urkunden >> Urkunden Grafschaft Friedberg-Scheer >> 16. Jahrhundert >> 1531 - 1539
1538 Februar 4 (Montag nach Mariae Lichtmeß)
Urkunden
Siegler: Siegelankündigung: der A.
Überlieferungsart: Abschrift
Besonderheiten: 2 unbegl. Abschr.; 16. und 17. Jh.
Überlieferungsart: Abschrift
Besonderheiten: 2 unbegl. Abschr.; 16. und 17. Jh.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
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