Akten zu den Ratsprotokollen: Kriegslasten, Kontributionen, Einquartierungen
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Hist. Arch. (I), I-RP-15
Hist. Arch. (I) "Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858)
"Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858) >> I Solingen 03 Bürgermeister und Rat: Ratsprotokolle und Bürgermeisterweisungen
April - Mai 1797
Enthält: u.a. auch Beschwerde des Geheimrats von Dorth, Elberfeld, (mit Siegel) wegen des Boykotts des Straßenbaus Elberfeld-Cronenberg durch den Solinger Magistrat (Bl. 3f); ausführliche Stellungnahme zum Freistellungsgesuch des Musikers und Musiklehrers Nockemann (Bl. 5-6, 29); Gesuch des aus Elberfeld stammenden Seidenfabrikanten De Foy zur Fortführung seiner Seidenfabrik in Gräfrath und Konflikt wegen des ausschließlichen Privilegs für Engels von 1794 (Bl. 8-27, 29, vgl. Bd. 14); Einsetzung und Beratungen der Commission intermédiaire für die eroberten links- u. rechtsrheinischen Gebiete zum 21. März 1797 (Bl. 31-35, 56, 61-64, 119f, 153ff,173ff); Freistellung der Beamten von Kriegslasten: Klage des Gerichtsschreibers Marchand (39-41); Widerstand gegen Magistratsverordnung (Bl. 111ff); Untersuchung der Brandursache in Gottfried Blasbergs Haus (Bl. 180); Requisition von 1000 Bajonetten
Archivale
Marchand
Dorth, von, Geheimrat
Nockemann
Foy, de
Engels
Blasberg, Gottfried
Cronenberg
Elberfeld
Gräfrath
Lehrer
Militär
Steuern
Waffen
Rat
Straßenbau
Einquartierung
Kriegskosten
Stadtbrand
Musiklehrer
Magistrat
Gerichtsschreiber
Kontribution
Krieg, Napoleonischer
Krieg, Revolutions-
Requisition
Seidenfabrik
Musiker
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:56 MEZ