Bernt van Drolshagen schenkt zu seinem und seiner Eltern Seelenheil dem Prior und Konvent zu Bentlage ein Erbe mit einer Wassermühle gen. die Nyemole im Kirchspiel Beesten, Bauerschaft Wilsten, das er von Engelbert van Langen, des verstorbenen Berndt Sohn, vor dem Richter zu Rene gekauft hat, mit der Verpflichtung zum täglichen Messelesen, damit er, seine Eltern und Freunde der Messe teilhaftig werden; vor allem sollen 4 Memorien für seinen Vater nach Mittwinter, seine Mutter nach Ostern, die Großeltern nach Pfingsten und den Bernt selbst nach Marie Himmelfahrt gelesen werden. Der Aussteller behält sich die Vogtei über das Erbe vor, das von dem Kloster nicht ohne seine oder seiner Erben Zustimmung verkauft oder vertauscht werden darf. Der Aussteller siegelt und unterschreibt. in octava sancti Martini episcopi
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Bernt van Drolshagen schenkt zu seinem und seiner Eltern Seelenheil dem Prior und Konvent zu Bentlage ein Erbe mit einer Wassermühle gen. die Nyemole im Kirchspiel Beesten, Bauerschaft Wilsten, das er von Engelbert van Langen, des verstorbenen Berndt Sohn, vor dem Richter zu Rene gekauft hat, mit der Verpflichtung zum täglichen Messelesen, damit er, seine Eltern und Freunde der Messe teilhaftig werden; vor allem sollen 4 Memorien für seinen Vater nach Mittwinter, seine Mutter nach Ostern, die Großeltern nach Pfingsten und den Bernt selbst nach Marie Himmelfahrt gelesen werden. Der Aussteller behält sich die Vogtei über das Erbe vor, das von dem Kloster nicht ohne seine oder seiner Erben Zustimmung verkauft oder vertauscht werden darf. Der Aussteller siegelt und unterschreibt. in octava sancti Martini episcopi
B 206u Kloster Bentlage - Urkunden
Kloster Bentlage - Urkunden >> 6. 1501 bis 1525
1520 November 18
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:04 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster (Tektonik)
- Kloster Bentlage (Tektonik)
- Kloster Bentlage / Urkunden (Bestand)
- 6. 1501 bis 1525 (Gliederung)