Vor dem Notar Heinrich zur Woesten nimmt Johann Bl
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Telgte U Stadt Telgte Urkunden, 197
Telgte U Stadt Telgte Urkunden Stadt Telgte Urkunden
Stadt Telgte Urkunden
1636 Nov. 9
Regest: Vor dem Notar Heinrich zur Woesten nimmt Johann Blancke oder Bodding, jetziger Zeller des Blancken Erbes in der Stadt Telgte, von den Provisoren des Neuen Armenhauses St. Antonii in Telgte 10 Rt. auf und gelobt, jährlich zu Michaelis (29. September) anstelle der Zinsen zwei Scheffel Roggen zu bezahlen und das Kapital nach vorheriger halbjähriger Kündigung einzulösen. Als Bürge hat sich Gerd Mieke oder Fockenbrock genannt — Schäfer der Frau Bischopinck — eingelassen. Er setzt wie Blancke sein gesamtes Hab und Gut zum Pfand. Geschehen zu Telgte im Hause des Notars in Gegenwart der Zeugen Dietherich Jolckenbecke, Schmiedeknecht, und Philipp Decker.
Ausf.-Papier; Beglaubigung des Notars. Ein Rückvermerk des ausgehenden 18. Jahrhunderts lautet: muß loco interesse zwey scheffel roggen geben. zalt aber laut register würklichnur annue 14 schilling.
Urkunden
Rechtsstatus: Schenkung;Depositum;Amtliche Abgabe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:58 MEZ