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Johann vom (Kuls) [Keulos oder Kieloserhöfe bei Dipperz], Pfarrer
in (Ybe) [Iba?] bekundet für sich, seine Erben und Miterben, dass er
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1491-1500
1491 Juni 6
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der geben ist uff Montag nach sant Bonifacien des heiligen erzbischoffs unnd merterers tag nach Cristi unsers Herrn gebuort vierzehenhuondert unnd im einundneuntzigistem iare
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann vom (Kuls) [Keulos oder Kieloserhöfe bei Dipperz], Pfarrer in (Ybe) [Iba?] bekundet für sich, seine Erben und Miterben, dass er Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, ein Drittel eines Gutes in (Kuls) mit allen Rechten und allem Zubehör für 18 rheinische Gulden dauerhaft verkauft hat. Das Gut wurde von Johann Willfeuer (Hans Wiltzfuore) und Berthold Schlerre (Tolde Schlerr) geteilt. Der Aussteller bestätigt den Erhalt des Geldes und verzichtet auf weitere Ansprüche. Siegelankündigung. Auf Bitte Johanns vom (Kuls) besiegelt Neidhard von Altenburg (Nithardt von Aldenburgk) die Urkunde. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Neidhard von Altenburg
Vgl. hierzu auch Nr. 1268.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.