Die zur Abnahme der rückständigen bremisch-verdischen Etats-Rechnungen und zur Klärung einiger noch offener Punkte mit der schwedischen Krone einzuberufene Kommission Vol. I
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Rep. 5a, Nr. 613
Rep. 5a Fach 66 Nr. 9
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.1 Generalia >> 2.1 5 Übergang der Herzogtümer Bremen und Verden an das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg (Hannover)
1724-1728
Enthält: u.a.: Korrespondenz des Oberst Adolf Friedrich von Bassewitz, hannoverscher Minister in Stockholm, mit Georg I. bzw. Georg II. und den Geh. Räten in Hannover vom September 1724 bis 15./26. November 1727 wegen Einberufung der Kommission zur Abnahme der Rechnungen und Untersuchung von Gläubiger-Forderungen aus verpfändeten Domanialgütern in Bremen-Verden, speziell wegen Streitigkeiten um Ort und personelle Zusammensetzung der Kommission und wegen der Forderungen des Grafen Mauritz von Vellingk (mit Anlagen, u.a. königlich-schwedische Resolutionen auf am schwedischen Hof eingereichte Memoriale des Ministers Bassewitz); Korrespondenz der Geh. Räte in Hannover mit der hannoverschen Regierung in Stade dazu seit Oktober 1724; Korrespondenz der Geh. Räte mit dem Residenten Schlaaf in Hamburg; Korrespondenz der Geh. Räte mit den hannoverschen Kommissaren, Geh. Kammerrat Hinrich Freiherr von Grote und Regierungsrat Engelbert Johann von Bardenfleth, seit August 1727, mit ausführlichen Berichten der Kommissare über den Verlauf der Kommissionsarbeit seit 7. Januar 1728; königliche Vollmacht für die hannoverschen Kommissare vom 14./25. November 1727 (Entwurf); Instruktionspunkte für die Kommissare, von diesen im Dezember 1727 aufgesetzt; Schreiben der Geh. Räte an Bürgermeister und Rat der Stadt Hamburg vom 30. Dezember 1727 wegen Aufhebung des Sequesters auf den dort verwahrten bremisch-verdischen Briefschaften und deren Herausgabe an die Kommissare; Korrespondenz der Geh. Räte mit dem Envoyé Extraordinaire in Stockholm, Geh. Kriegsrat Adolf von Dieskau, vom Januar bis März 1728 wegen Streitigkeiten der Kommission hinsichtlich Rang und Vorgehensweise und deren Klärung am Stockholmer Hof (mit Anlagen) auch: Stockholmer Friedensvertrag zwischen Schweden und Hannover vom 9./20. November 1719 (Abschrift); Schreiben Georgs I. an die Geh. Räte in Hannover vom 30. Nov./11. Dez. 1719 wegen des Friedensvertrags
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1719
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1719
Index-Gruppe: frei: GND:140578455:Vellingk, Mauritz
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1719
Index-Gruppe: frei: GND:140578455:Vellingk, Mauritz
Georg I., König von Großbritannien, Kurfürst von Hannover Bassewitz, Adolf Friedrich von, Oberst, Minister, hannoverscher, Stockholm Georg II., König von Großbritannien, Kurfürst von Hannover Vellingk, Mauritz Graf von, Forderungen Schlaaf, N.N., Resident, hannoverscher, Hamburg Grote, Hinrich Freiherr von, Geh. Kammerrat, hannoverscher Bardenfleth, Engelbert Johann von, Regierungsrat, hannoverscher Dieskau, Adolf von, Geh. Kriegsrat, hannoverscher, Envoyé, Stockholm
Hamburg, Bürgermeister und Rat Hamburg, Kommission, hannoversch-schwedische
Abtretung, Bremen-Verden, Hannover Regierung, hannoversche, Stade Kommission, hannoversch-schwedische, Hamburg Etats-Rechnungen, bremisch-verdische, Abnahme Domanialgüter, verpfändete, Bremen-Verden Briefschaften, bremisch-verdische, Hamburg, Sequester Friedensvertrag, Stockholmer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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