Nachdem Graf Wolfgang II. von Hohenlohe-Neuenstein und dessen Vetter Graf Georg Friedrich I. von Hohenlohe-Waldenburg sich am 22. Dezember 1591 darauf verständigt hatten, den bisher Neuenstein gehörenden "großen Essich-See", die drei Fischweiher und die "Fischgrube", alles bei dem Kloster Goldbach gelegen, und die Waldenburg gehörenden und nahe beieinander auf der Gemarkung des Ortes Rechbach gelegenen fünf "Seen" (= Weiher) auszutauschen und, damit keine der beiden Seiten übervorteilt werde, durch ihre jeweils hierzu deputierten Sachverständigen wertmäßig taxieren zu lassen, schließen sich nunmehr genannte Kontrahenten dem mittlerweile vorliegenden Wertgutachten an, indem sie die ins Auge gefasstenTauschobjekte als gleichwertig anerkennen, verzichten auf ihr bisheriges Eigentum an denselben, treten dasselbe samt allen zugehörigen Nutzungen und Rechten dem jeweils anderen Vertragspartner ab und übernehmen auch namens ihrer Erben die Gewährleistung des Geschäfts.
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Nachdem Graf Wolfgang II. von Hohenlohe-Neuenstein und dessen Vetter Graf Georg Friedrich I. von Hohenlohe-Waldenburg sich am 22. Dezember 1591 darauf verständigt hatten, den bisher Neuenstein gehörenden "großen Essich-See", die drei Fischweiher und die "Fischgrube", alles bei dem Kloster Goldbach gelegen, und die Waldenburg gehörenden und nahe beieinander auf der Gemarkung des Ortes Rechbach gelegenen fünf "Seen" (= Weiher) auszutauschen und, damit keine der beiden Seiten übervorteilt werde, durch ihre jeweils hierzu deputierten Sachverständigen wertmäßig taxieren zu lassen, schließen sich nunmehr genannte Kontrahenten dem mittlerweile vorliegenden Wertgutachten an, indem sie die ins Auge gefasstenTauschobjekte als gleichwertig anerkennen, verzichten auf ihr bisheriges Eigentum an denselben, treten dasselbe samt allen zugehörigen Nutzungen und Rechten dem jeweils anderen Vertragspartner ab und übernehmen auch namens ihrer Erben die Gewährleistung des Geschäfts.
Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 1 U 226
Kasten 150 Fach 5 Faszikel 6
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 1 Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien
Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien >> 1. Urkunden >> 16. Jh. (1500-1599)
1592 Januar 2
Verwaltungen der Neuensteiner Linien
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Graf Wolfgang II. von Hohenlohe-Neuenstein; Graf Georg Friedrich I. von Hohenlohe-Waldenburg
Empfänger: Dieselben
Siegler: Die Austeller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel anhängend (in Holzkapsel, davon 1 besch.)
Empfänger: Dieselben
Siegler: Die Austeller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel anhängend (in Holzkapsel, davon 1 besch.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:23 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik)
- Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Tektonik)
- Archiv Öhringen (Tektonik)
- Bestände vor 1806 (Tektonik)
- Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)
- 16. Jh. (1500-1599) (Gliederung)