Der Komtur Volklin und die Brüder der Deutschordenskommende bei Würzburg verleihen den Gebrüdern Siboto und Konrad, Söhne des Konrad Cruselin, den Hof Mausenbach ("Mvsenbach") mit seinen Zugehörungen, 10 Joch Wald, die an den Hof stoßen, und 10 Joch Weinberge bei dem Dorf Leinach. Diese Güter sollen sie nach dem Tod ihres Vaters Konrad und seiner Ehefrau Jutta auf Lebenszeit innehaben. Sie sind verpflichtet, die Weinberge in gutem Kulturzustand zu halten und der Kommende jährlich ein Viertel Wachs als Zins zu reichen. Stirbt einer der Brüder, dann fällt die Hälfte der Güter an die Kommende zurück. Nach dem Tod beider Brüder gehen sie alle wieder in den Besitz der Kommende über. Zeugen: Aus der Deutschordenskommende die Priesterbrüder Albert und Albert, Bruder Reinhard, Bruder Konrad von Münnerstadt ("Mvnrstat"), der Cellerar Bruder Gernot, Bruder Heinrich von Heidingsfeld, Bruder Hugo, Bruder Gernot und Bruder Konrad von Randersacker, Siegfried von Hettstadt, Wölflein und Konrad Scheffeler, Konrad Sume und seine Söhne Siegfried und Konrad, der Fischer ("piscator") Friedrich und sein Bruder Konrad, Heinrich von Buchbrunn, Siboto Bolsterer und seine Söhne Konrad und Merklin und viele andere. Datum 1291 feria secunda post dominicam Judica. Aussteller: Deutschordenskommende Würzburg. Empfänger: Siboto und Konrad Cruselin
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Der Komtur Volklin und die Brüder der Deutschordenskommende bei Würzburg verleihen den Gebrüdern Siboto und Konrad, Söhne des Konrad Cruselin, den Hof Mausenbach ("Mvsenbach") mit seinen Zugehörungen, 10 Joch Wald, die an den Hof stoßen, und 10 Joch Weinberge bei dem Dorf Leinach. Diese Güter sollen sie nach dem Tod ihres Vaters Konrad und seiner Ehefrau Jutta auf Lebenszeit innehaben. Sie sind verpflichtet, die Weinberge in gutem Kulturzustand zu halten und der Kommende jährlich ein Viertel Wachs als Zins zu reichen. Stirbt einer der Brüder, dann fällt die Hälfte der Güter an die Kommende zurück. Nach dem Tod beider Brüder gehen sie alle wieder in den Besitz der Kommende über. Zeugen: Aus der Deutschordenskommende die Priesterbrüder Albert und Albert, Bruder Reinhard, Bruder Konrad von Münnerstadt ("Mvnrstat"), der Cellerar Bruder Gernot, Bruder Heinrich von Heidingsfeld, Bruder Hugo, Bruder Gernot und Bruder Konrad von Randersacker, Siegfried von Hettstadt, Wölflein und Konrad Scheffeler, Konrad Sume und seine Söhne Siegfried und Konrad, der Fischer ("piscator") Friedrich und sein Bruder Konrad, Heinrich von Buchbrunn, Siboto Bolsterer und seine Söhne Konrad und Merklin und viele andere. Datum 1291 feria secunda post dominicam Judica. Aussteller: Deutschordenskommende Würzburg. Empfänger: Siboto und Konrad Cruselin
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden 1291 April 9 / I
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 110 / 28; Würzburger Urkunden 3361
Deutscher Orden, Kommende Würzburg Urkunden 1291 April 9 / I
Registratursignatur/AZ: 35 Ziffer (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: ZZ (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: W ad H. 3 (18. Jh.)
Zusatzklassifikation: 032
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1291 April 9
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Deutschordenskommende Würzburg, Konvent; an Pergamentstreifen abhängend, besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 84
Vermerke: Inhaltsangabe (15./16. Jh.)
Typ: 1291 April 9 / I
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 84
Vermerke: Inhaltsangabe (15./16. Jh.)
Typ: 1291 April 9 / I
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg.
Volklin, Würzburg, Deutschordenskommende, Komtur
Cruselin, Siboto
Cruselin, Konrad d. J.
Cruselin, Konrad d. Ä.
Cruselin, Jutta
Albert, Würzburg, Deutschordenskommende, Priesterbruder
Albert, Würzburg, Deutschordenskommende, Priesterbruder
Reinhard, Würzburg, Deutschordenskommende, Bruder
Münnerstadt, Konrad von, Würzburg, Deutschordenskommende, Bruder
Gernot, Würzburg, Deutschordenskommende, Cellerar
Heidingsfeld, Heinrich von, Würzburg, Deutschordenskommende, Bruder
Hugo, Würzburg, Deutschordenskommende, Bruder
Gernot, Würzburg, Deutschordenskommende, Bruder
Randersacker, Konrad von, Würzburg, Deutschordenskommende, Bruder
Hettstadt, Siegfried von
Scheffeler, Wölflein
Scheffeler, Konrad
Sume, Konrad d. Ä.
Sume, Siegfried
Sume, Konrad d. J.
Friedrich, Fischer
Konrad
Buchbrunn, Heinrich von
Bolsterer, Siboto
Bolsterer, Konrad
Bolsterer, Merklin
Würzburg, Deutschordenskommende, Komtur
Würzburg, Deutschordenskommende, Brüder
Würzburg, Deutschordenskommende, Bruder, Priesterbruder
Würzburg, Deutschordenskommende, Cellerar
Musenbach (abgeg. Gem. Kist/Lkr. Würzburg), Hof
Musenbach (abgeg. Gem. Kist/Lkr. Würzburg), Wald
Leinach (Lkr. Würzburg), Weinberg
Leinach (Lkr. Würzburg), Flurnamen
Leinach (Lkr. Würzburg), Dorf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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