Akten zu den Ratsprotokolle: Protokolle, Schriftverkehr betr. Lasten durch französische Besatzung
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Hist. Arch. (I), I-RP-11
Hist. Arch. (I) "Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858)
"Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858) >> I Solingen 03 Bürgermeister und Rat: Ratsprotokolle und Bürgermeisterweisungen
März - Mai 1796
Enthält: u.a. auch Einfuhr von Getreide von der linken Rheinseite (Fruchtpässe Bl. 54); Abstellung von Bettlern ohne Stadtschild zur Schanzarbeit, Ausgabe von Schildern (Bl. 24; 27, 47); Bons für gelieferte Fourage; Vorstellung bei General Soult; Gebot der Annahme öffentlicher Ämter (Bl. 25, 82); Eingabe an Marschall Soult, Schreiben Soults mit Siegel (Bl. 43,77); Einforderung der Bons; Bitte um Anwendung des Militärquartier-Reglements von 1775 (Bl. 57f); Schreiben des Kriegskommissars Malraison; Zusage Soults, die Stadtquartierlasten zu erleichtern; Brotpreise; Logementslisten für französische Einquartierung; Reparatur von Gewehren; Fremdenlisten; Verzeichnis der beim Rückzug der Franzosen vorgefallenen Plünderungen; Aufruf des Bürgermeisters in der äußerst angespannten Lage Kriegsbeiträge zu zahlen (Bl. 152ff); Schanzarbeiten, deren Unternehmer M. Bayerle
Archivale
Soult, General
Malraison, Kriegskommissar
Bayerle, M.
Armenwesen
Bettler
Bürgermeister
Rat
Kriegskosten
Fourage
Besatzung, französische
Krieg, Napoleonischer
Krieg, Revolutions-
Plünderung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ