(Busse und Georg von der Wentenburg)
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U 1, XXIX Nr. 3a (Benutzungsort: Magdeburg)
U 1 (Benutzungsort: Magdeburg) Erzstift Magdeburg
Erzstift Magdeburg >> 29. Bestallung, Vollmachten und Instruktionen
1485 Apr. 11
Urkunden
Inhalt: Busse und Georg von der Schulenburg stellen Ernst, Administrator zu Magdeburg, einen Revers aus, dass er sie gegen die Verpflichtung einer jährlichen Abgabe von 300 rhein. fl. für Schloss und Stadt Sandau als Amtleute und Vögte auf 6 Jahre eingesetzt hat, wie dies Amt bisher Caspar von Kositz innegehabt hat; sie verpflichten sich, die Einwohner der Vogtei Jerichow zu schützen, die Stadt Sandau bei ihren Rechten zu lassen, insbesondere entsagen sie einer Haferabgabe, die an Dietrich von Quitzow und den von Plesse als Amtsinhaber geleistet ist.
Bürgen: Hans von Bertensleben zu Hötensleben, Bernd von der Schulenburg zu Altenhausen, Otto, Edler von Plothow (<Plote>) zu Jerichow und Friedrich von Alvensleben zu Calvörde.
Datumszitat: (Montag nach Quasimodogeniti)
Beglaubigungen: Siegel; Bürgennennung
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Perg.
Bürgen: Hans von Bertensleben zu Hötensleben, Bernd von der Schulenburg zu Altenhausen, Otto, Edler von Plothow (<Plote>) zu Jerichow und Friedrich von Alvensleben zu Calvörde.
Datumszitat: (Montag nach Quasimodogeniti)
Beglaubigungen: Siegel; Bürgennennung
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Perg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:28 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.01. Erzstift/Herzogtum Magdeburg (Tektonik)
- 01.01.01. Urkunden (Tektonik)
- Erzstift Magdeburg (Bestand)
- 29. Bestallung, Vollmachten und Instruktionen (Gliederung)
- (Busse und Georg von der Wentenburg) (Archivale)