Martin Pfeifer, Leibgedingsmann, 75 Jahre alt, erscheint mit dem Kirchenpfleger und Bürgermeister Bayer und erklärt in Gegenwart des Kaplans Reebstein, Kooperators zu Steinhilben, daß er ein Kapital von 50 Gulden in die Heiligenfabrik zu Steinhilben angewiesen hat. Davon sind 30 Gulden zu einem ewigen Jahrtag für ihn bestimmt; 20 Gulden sollen zur Herstellung der neuen Friedhofsmauer verwendet oder, wenn dieses Vorhaben nicht zustande kommt, ebenfalls der Heiligenfabrik einverleibt werden. Kooperator und Kirchenpfleger haben diese Stiftung und Schenkung dankend angenommen Durch Conclusum wird die Stiftung gerichtlich bestätigt. Außerdem werden Bestimmungen getroffen über die dem Kooperator, Mesner und den Armen am Jahrtag zu gebenden Beträge. Der Auszug ist erfolgt am 7. Juni 1803
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Martin Pfeifer, Leibgedingsmann, 75 Jahre alt, erscheint mit dem Kirchenpfleger und Bürgermeister Bayer und erklärt in Gegenwart des Kaplans Reebstein, Kooperators zu Steinhilben, daß er ein Kapital von 50 Gulden in die Heiligenfabrik zu Steinhilben angewiesen hat. Davon sind 30 Gulden zu einem ewigen Jahrtag für ihn bestimmt; 20 Gulden sollen zur Herstellung der neuen Friedhofsmauer verwendet oder, wenn dieses Vorhaben nicht zustande kommt, ebenfalls der Heiligenfabrik einverleibt werden. Kooperator und Kirchenpfleger haben diese Stiftung und Schenkung dankend angenommen Durch Conclusum wird die Stiftung gerichtlich bestätigt. Außerdem werden Bestimmungen getroffen über die dem Kooperator, Mesner und den Armen am Jahrtag zu gebenden Beträge. Der Auszug ist erfolgt am 7. Juni 1803
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 172 T 2 Nr. 39
Repert. XIX, B 4, Nr. 7 Kasten F, Fach 204 (dafür rot: B 52)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 172 T 2 Herrschaft Trochtelfingen: Urkunden
Herrschaft Trochtelfingen: Urkunden >> 1. Urkunden
1803 Mai 27
Urkunden
Siegelbeschreibung: Siegel mit Papierdecke der fürstlich fürstenbergischen Oberamtskanzlei [Trochtelfingen]
Vermerke: Auszug aus dem Trochtelfinger Protokoll (prot. ordinarium) vom 27. Mai 1803, folio 94, 2 Bl.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Ankündigung der Unterschriften: 1) Aussteller, 2) Kaplan Reebstein, 3) Joseph Bayer, Kirchenpfleger
Vermerke: Auszug aus dem Trochtelfinger Protokoll (prot. ordinarium) vom 27. Mai 1803, folio 94, 2 Bl.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Ankündigung der Unterschriften: 1) Aussteller, 2) Kaplan Reebstein, 3) Joseph Bayer, Kirchenpfleger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:45 MESZ
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