Dienststellen und Einheiten des Ingenieurkorps und der Pioniertruppen der Preußischen Armee (Bestand)
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BArch PH 14
call number: PH 14
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Preußische Armee 1867 bis 1918/1919 >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Weitere Einheiten
1897-1918
Geschichte des Bestandsbildners: Zum Ingenieur- und Pionierkorps gehörten die Pionier-Bataillone, die sich aus je vier Kompanien zusammensetzten. Sie hatten bestimmte technische Aufgaben besonders bei der Herstellung von Flußübergängen, bei Sprengarbeiten und der Feldbefestigung zu erfüllen. In ihrem Rahmen wurden im 1. Weltkrieg die Minenwerfer-, Gaskampf-, Starkstrom- und Flammenwerferformationen aufgestellt.
Bestandsbeschreibung: Zum Ingenieur- und Pionierkorps gehörten die Pionier-Bataillone, die sich aus je vier Kompanien zusammensetzten. Sie hatten bestimmte technische Aufgaben besonders bei der Herstellung von Flussübergängen, bei Sprengarbeiten und Feldbefestigungen zu erfüllen. Während die Pioniere ursprünglich die Mutterwaffe der Eisenbahn-, Nachrichten-, Kraftfahr-, Luftschiffer- und Fliegertruppen bildeten, kamen im Ersten Weltkrieg zu den Pioniertruppen die Minenwerfer-, Gaskampf-, Starkstrom- und Flammenwerferformationen hinzu.
Inhaltliche Charakterisierung: Die vorliegende Überlieferung besteht vornehmlich aus zufällig erhalten gebliebenen Kriegstagebüchern (oftmals nur Teile oder Abschriften), einzelnen Gefechtsberichten, Truppenbefehlen, Lagekarten bzw. -skizzen.
Erschließungszustand: Findbuch
Vorarchivische Ordnung: Die Akten des preußischen Ingenieur- und Pionierkorps wurden beim Brand des Heeresarchivs Potsdam 1945 weitgehend vernichtet. Nur wenige Aktensplitter sind überliefert und ins Archiv gelangt. 1994 kamen zu den im Militärarchiv Freiburg verwahrten Restakten noch einige Aktensplitter aus dem Militärarchiv der ehemaligen DDR hinzu.
Die erhalten gebliebenen Akten der ehemaligen bayerischen, württembergischen, sächsischen und badischen Truppen befinden sich in den zuständigen Hauptstaatsarchiven in München, Stuttgart und Dresden sowie im Generallandesarchiv in Karlsruhe.
Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs
8,9 lfm 344 AE
Zitierweise: BArch PH 14/...
Bestandsbeschreibung: Zum Ingenieur- und Pionierkorps gehörten die Pionier-Bataillone, die sich aus je vier Kompanien zusammensetzten. Sie hatten bestimmte technische Aufgaben besonders bei der Herstellung von Flussübergängen, bei Sprengarbeiten und Feldbefestigungen zu erfüllen. Während die Pioniere ursprünglich die Mutterwaffe der Eisenbahn-, Nachrichten-, Kraftfahr-, Luftschiffer- und Fliegertruppen bildeten, kamen im Ersten Weltkrieg zu den Pioniertruppen die Minenwerfer-, Gaskampf-, Starkstrom- und Flammenwerferformationen hinzu.
Inhaltliche Charakterisierung: Die vorliegende Überlieferung besteht vornehmlich aus zufällig erhalten gebliebenen Kriegstagebüchern (oftmals nur Teile oder Abschriften), einzelnen Gefechtsberichten, Truppenbefehlen, Lagekarten bzw. -skizzen.
Erschließungszustand: Findbuch
Vorarchivische Ordnung: Die Akten des preußischen Ingenieur- und Pionierkorps wurden beim Brand des Heeresarchivs Potsdam 1945 weitgehend vernichtet. Nur wenige Aktensplitter sind überliefert und ins Archiv gelangt. 1994 kamen zu den im Militärarchiv Freiburg verwahrten Restakten noch einige Aktensplitter aus dem Militärarchiv der ehemaligen DDR hinzu.
Die erhalten gebliebenen Akten der ehemaligen bayerischen, württembergischen, sächsischen und badischen Truppen befinden sich in den zuständigen Hauptstaatsarchiven in München, Stuttgart und Dresden sowie im Generallandesarchiv in Karlsruhe.
Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs
8,9 lfm 344 AE
Zitierweise: BArch PH 14/...
Formationen des Ingenieurkorps und der Pioniertruppen der Preußischen Armee, 1867-1919
420 Aufbewahrungseinheiten; 8,9 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: PH 2 Kriegsministerium
PH 3 Großer Generalstab
PH 5 Oberkommandos
PH 6 Generalkommandos
PH 8 Divisionen
PH 9 XI Ingenieur-Inspektionen
Bibliothek:
Signatur N III d 32 Großformat
Die Entwicklung des Ingenieur- und Pionier-Korps in Hauptzügen graphisch dargestellt, nebst Stammbaum der Pionier-Bataillone
Amtliche Druckschriften: PHD 14 Formationen und Dienststellen des Ingenieur- und Pionierkorps
Literatur: Frobenius, Hermann: Geschichte des preußischen Ingenieur- und Pionierkorps von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Jahre 1886. Auf Veranlassung der General-Inspektion des Ingenieur- und Pionierkorps und der Festungen nach amtlichen Quellen bearbeitet. 2 Bde. Berlin 1906
Cron, Hermann: Die Organisation des deutschen Heeres im Weltkriege. Forschungen und Darstellungen aus dem Reichsarchiv, Heft 5. Berlin 1923 Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkrieg 1914-1918. Berlin 1937 Mein Regiment. Hrsg. aufgrund amtlichen Materials mit Unterstützung des Reichsarchivs in Potsdam und des Bayerischen Kriegsarchivs in München. Fürstenwalde/Spree o.J. Die Schlachten und Gefechte des Großen Krieges 1914-1918. Quellenwerk nach den amtlichen Bezeichnungen zusammengestellt vom Großen Generalstab. Berlin 1919 Veröffentlichte Regimentsgeschichten und Offiziersstammlisten der Regimenter Petter, Dietrich: Pioniere. Entwicklung einer Waffengattung. Darmstadt 1963
PH 3 Großer Generalstab
PH 5 Oberkommandos
PH 6 Generalkommandos
PH 8 Divisionen
PH 9 XI Ingenieur-Inspektionen
Bibliothek:
Signatur N III d 32 Großformat
Die Entwicklung des Ingenieur- und Pionier-Korps in Hauptzügen graphisch dargestellt, nebst Stammbaum der Pionier-Bataillone
Amtliche Druckschriften: PHD 14 Formationen und Dienststellen des Ingenieur- und Pionierkorps
Literatur: Frobenius, Hermann: Geschichte des preußischen Ingenieur- und Pionierkorps von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Jahre 1886. Auf Veranlassung der General-Inspektion des Ingenieur- und Pionierkorps und der Festungen nach amtlichen Quellen bearbeitet. 2 Bde. Berlin 1906
Cron, Hermann: Die Organisation des deutschen Heeres im Weltkriege. Forschungen und Darstellungen aus dem Reichsarchiv, Heft 5. Berlin 1923 Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkrieg 1914-1918. Berlin 1937 Mein Regiment. Hrsg. aufgrund amtlichen Materials mit Unterstützung des Reichsarchivs in Potsdam und des Bayerischen Kriegsarchivs in München. Fürstenwalde/Spree o.J. Die Schlachten und Gefechte des Großen Krieges 1914-1918. Quellenwerk nach den amtlichen Bezeichnungen zusammengestellt vom Großen Generalstab. Berlin 1919 Veröffentlichte Regimentsgeschichten und Offiziersstammlisten der Regimenter Petter, Dietrich: Pioniere. Entwicklung einer Waffengattung. Darmstadt 1963
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
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