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Angelegenheiten der Blashütte zu Breidenbach
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Begutachtung des geplanten Erwerbs der Breidenbacher Hütte durch das Stift Keppel und der Herstellung von Kohlen seitens des Klosters (14.04.1585); Supplik der Inhaber der Blashütte zu Breidenbach wegen eines versetzen Anteils an das Stift Keppel (12.05.1571); Verschreibung über vier von Hans Leißges zu Keppel erkaufter Hüttentage (1574); Briefe über den Verkauf von Hüttentagen zu Breidenbach durch die Erben des Balthasar Rauen zu Allenbach betreffend Hans vorm Berg zu Selberich im Kurkölnischen, Schultheiß Claus Diepel zu Krombach, Adam Limper zu Haarhausen, Eckhard Hermann zu Müsen, Hederich in der Winterbach, Henn Kolbe Widtmann zu Müsen, Fabian Hannesmanns Sohn zu Almbach, Philipp und Johann Höfer zu Ferndorf (1571-1588, 1631); Bericht des Schickardt zu Beilstein an den Rat Dr. Martin Naurath wegen der Fischerei im Breidenbacher Weiher (27.09.1625); Kanzleidekret betreffend den Wiederaufbau bzw. Reparatur der während des Krieges zugrunde gegangenen Blashütte in der Breidenbach im Amt Hilchenbach (24.08.1668); Lehnbrief der Äbtissin Sophie Charlotte von Bottlenberg genannt Kessel über die Wiese in der Breidenbach (18.04.1723). Korrespondenten u.a.: Johann Geyse (Siegen), Äbtissin Sophie Charlotte von Bottlenberg genannt Kessel, Maria Anna von Neuhoff genannt Ley.
29 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.