1.) Das Amt zu Tannenberg und zu Seeheim [Ortsteil der Gem. Seeheim-Jugenheim, Lkr. Darmstadt-Dieburg] mit allem Zubehör, ausgenommen die zwei Tei...
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Urk. 14, 377
A I u, Grafen zu Erbach sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Herre zu Erpach, Schenck Eberhard, Nr. 2
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe E >> Er-Ey >> Erbach, Grafen von
1527 August 23
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Das Amt zu Tannenberg und zu Seeheim [Ortsteil der Gem. Seeheim-Jugenheim, Lkr. Darmstadt-Dieburg] mit allem Zubehör, ausgenommen die zwei Teile, die der hessische Rat und Amtmann zu Gießen, Balthasar von Weitolshausen genannt Schrautenbach, und dessen Sohn Balthasar sowie Philipp von Frankenstein innehaben; ausgenommen sind auch die Zentobrigkeit und Gerechtigkeit; 2.) die Dörfer Jugenheim [Jugenheim an der Bergstraße, Ortsteil der Gem. Seeheim-Jugenheim, Lkr. Darmstadt-Dieburg] und Balkhausen [Ortsteil der Gem. Seeheim-Jugenheim, Lkr. Darmstadt-Dieburg] mit Zubehör, ausgenommen die landgräfliche Zentobrigkeit und Gerechtigkeit; 4.) der Anteil des 1527 Belehnten am Zehnt zu Pfungstadt [Stadt, Lkr. Darmstadt-Dieburg] und der freie Hof zu Pfungstadt.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Eberhard Schenk von Erbach
Vermerke (Urkunde): Siegler: Eberhard Schenk von Erbach
Belehnte/r: Eberhard Schenk von Erbach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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