Ehevertrag zwischen dem verwitweten Wirt Zum Grünen Baum [ehemalige Wirtschaft, Hahnengasse 1] Eustachius Fetzer und der ledigen Ursula Barbara Vogel von Mergelstetten [Stadt Heidenheim a. d. Brenz]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Regina geborene Jopp die drei Töchter Anna Maria, Walburga und Elisabeth. Der Vertrag wird im Beisein des Zusprechers Daniel Reutter und des Sattlers Elias Jopp als Pfleger der Töchter des Bräutigams sowie des Kammerknechts Georg Jakob Blest als Beistand der Braut geschlossen.
Vollständigen Titel anzeigen
Ehevertrag zwischen dem verwitweten Wirt Zum Grünen Baum [ehemalige Wirtschaft, Hahnengasse 1] Eustachius Fetzer und der ledigen Ursula Barbara Vogel von Mergelstetten [Stadt Heidenheim a. d. Brenz]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Regina geborene Jopp die drei Töchter Anna Maria, Walburga und Elisabeth. Der Vertrag wird im Beisein des Zusprechers Daniel Reutter und des Sattlers Elias Jopp als Pfleger der Töchter des Bräutigams sowie des Kammerknechts Georg Jakob Blest als Beistand der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 153
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1786 Juni 1.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Eustachius Fetzer und Ursula Barbara Vogel von Mergelstetten
Siegler: Die Ratsherren Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Theodor August Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Johann Friedrich Gaum und Anton Bayer, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 7a (18. Jh.); N. 137 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 20. Juni 1786
2. Verzeichnis des an die Braut bei der Heirat überschriebenen Besitzes vom 31. Mai 1786.
3. Aufstellung über eine Erbschaft der Braut vom 1. Juni 1798
4. Aufstellung über den väterlichen Erbteil der Braut vom 10. April 1799
Datum: So geschehen Ulm, den 1. junii 1786.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Eustachius Fetzer und Ursula Barbara Vogel von Mergelstetten
Siegler: Die Ratsherren Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Theodor August Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Johann Friedrich Gaum und Anton Bayer, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 7a (18. Jh.); N. 137 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 20. Juni 1786
2. Verzeichnis des an die Braut bei der Heirat überschriebenen Besitzes vom 31. Mai 1786.
3. Aufstellung über eine Erbschaft der Braut vom 1. Juni 1798
4. Aufstellung über den väterlichen Erbteil der Braut vom 10. April 1799
Datum: So geschehen Ulm, den 1. junii 1786.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International